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Rückstände und Kontaminanten

QM-Praxis-Forum

Risiken reduzieren, rechtssicher handeln

 

Nach diesen zwei Tagen werden Sie:

  • einen geprüften Leitfaden haben, wie Sie bei behördlichen Beanstandungen auf Grund von Grenzwertüberschreitungen rechtssicher und souverän reagieren
  • bei neu auftretenden Substanzen (z.B. Fipronil) gezielt prüfen und so wirksame Maßnahmen einleiten und gesicherte Informationen geben
  • die rechtlichen Entwicklungen kennen, um rechtssicher zu bewerten und zu handeln - und so Schaden vermeiden
  • den Eintrag durch bewährte Maßnahmen messbar reduzieren oder gar ausschließen
  • die Grenzen und Fallstricke der Konformitätserklärungen kennen, um die eigenen Dokumente nach den richtigen Kriterien zu prüfen und zu überarbeiten
  • Analysenergebnisse korrekt bewerten, um so gezielte Maßnahmen einzuleiten
  • Ihre Lieferanten nach definierten Kriterien bewerten und gezielt Vorsichtsmaßnahmen beim Einkauf von Rohwaren und Verpackungsmaterialen treffen
  • mit einem Leitfaden sicher und korrekt auf Beanstandungen und Rücknahmeforderungen des Handel reagieren
  • die vielen im Seminar aufgezeigten Praxisbeispiele nutzen, um Ihr System noch sicherer aufzustellen
Seminarleitung: Dr. Norbert Kolb
Referenten: Dr. Peter Fürst , Dr. Sven Steinhauer , Prof. Dr. Pablo Steinberg , Dr. Tobias Teufer LL.M. , Michael Warburg
» Details zu den Referenten
Termin: 07.03.2018 bis 08.03.2018
Ort: Frankfurt a. M.
Anmeldeschluss: 21.02.2018
 

Seminarbeschreibung

Sehr geehrte Damen und Herren,

Fipronil war nur ein Fall unter vielen. Eine Substanz, mit der niemand im Lebensmittel gerechnet hat. Und sofort fragt der Handel bei den Herstellern an, ob dieser in den Lebensmitteln auch enthalten ist. Und schnell wird dann von Rücknahme und Rückruf gesprochen.

Zusätzlich gibt es fast täglich Berichte über weitere Rückstände und Kontaminanten in Lebensmitteln, die nicht enthalten sein dürfen. Und über überschrittene Grenzwerte. Sei es im Schenllwarnsystem RASFF, bei Lebensmittelwarnung oder in der Presse.

Der Ablauf ist in allen Fällen immer vergleichbar. Somit gilt es, für die bekannten Substanzen und auch neu auftretende bestens vorbereitet zu sein.

Dieses QM-Praxis-Forum unterstützt die Leiter des Qualitätsmanagements und der Qualitätssicherung in der Lebensmittelindustrie im sicheren Umgang mit dem Thema Rückstände und Kontaminanten duch Vermittlung des notwendigen Fachwissens und geprüfter Vorgehensweisen. Bei der anschließenden Anwendung der Erkenntnisse in den Workshops erstellen Sie zwei fertige Maßnahmenkataloge für kritische Fälle in Ihrem Arbeitsalltag. So sind Sie für die Zukunft bestens gerüstet und agieren und reagieren rechtssicher.

Freuen Sie sich auf viele interessante Vorträge von fünf hochkarätigen Experten aus Industrie, Beratung, Wissenschaft, Labor und Überwachung. Fragen Sie und diskutieren Sie mit. Setzen Sie Ihr Wissen aus den Workshops direkt in Ihrem Betrieb um.

Ich lade Sie herzlich ein, am 7. und 8. März 2018 mit dabei zu sein!

Ihr Dr. Arno Langbehn



Seminarziele

Das QM-Praxis-Forum

  • greift aktuelle Themen und Aufgabengebiete des Qualitätsmanagers in der Lebensmittelindustrie auf, bei denen ein abgesichertes Vorgehen zwingend erforderlich ist
  • vermittelt Ihnen das notwendige Fachwissen, um sicher und schnell die richtigen Entscheidungen zu treffen
  • zeigt in der Praxis bewährte Schritte und Problemlösungen, die Sie direkt in Ihren Berufsalltag übernehmen können
  • bietet viele Gelegenheiten zum Erfahrungsaustausch und Networking mit Referenten, Experten und Branchenkollegen
  • gibt mit den Fallbeispielen im Workshop und den gemeinsam mit den Referenten erarbeiteten Lösungen einen fertigen Maßnahmenkatalog, der im eigenen Betrieb übernommen werden kann


Zielgruppe:

Leiter des Qualitätsmanagements, der Qualitätssicherung, der Produktion und des Einkaufs sowie Dienstleister in der Lebensmittelindustrie erhalten von Experten die benötigten Informationen und Verfahrensschritte zum Thema Rückstände & Kontaminanten. Nach den Workshops haben alle Teilnehmer mustergültige Vorgehensweisen mit Checklisten und Formblättern für den direkten Einsatz im eigenen Betrieb. Sie sind so bestens vorbereitet und agieren sicher und souverän. Außerdem bleibt genügend Zeit für Networking.

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Tag 1

 

9.00 Begrüßungskaffee

 

9.15 Begrüßung und Einführung in das Thema und Erwartungen der Teilnehmer

 

9.45 Dr. Tobias Teufer - Sichere Abgrenzung Kontaminanten vs. Rückstände

  • Rechtliche Definition als Voraussetzung der richtigen Einstufung
  • Bewusstes Verwenden vs. natürliche Bestandteile vs. Prozessbestandteile
  • Kontaminante oder Rückstand. Was entscheidet über die Einstufung

 

10.15 Dr. Tobias Teufer - Aktuelle Rechtslage und die sichere Bewertung

  • Vorschriften: VO (EG) 396/2005, VO (EG) 1881/2006, VO (EG) 1935/2004, BedarfsgegenständeVO, DruckfrabenVO, EU-Kontaminanten-Rahmen-VO
  • Rechtliche Regelung der Verkehrsfähigkeit
  • Grenzwerte vs. Minimum-Prinzip: das wird gefordert
  • Sichere rechtliche Bewertung von Stoffen, die nicht geregelt sind. Gelten Empfelungen als rechtsverbindlich?
  • Welche Rechtsgrundlage wird bei neuen Substanzen herangezogen?
  • Rechtliche Ansätze für Beanstandungen, Verkehrsverbote und Rückrufe
  • Öffentlich-rechtliche Sanktionierung
  • Zu erwartende neue Grenzwerte

 

11.15 Kaffee- und Kommunikationspause

 

11.30 Dr. Norbert Kolb - Kontaminanten - Übersicht, Vorkommen, Gefahren und Risiken

  • Kontaminanten in Lebensmitteln
    • Mycotoxinge
    • Allergene als Kontaminanten
  • Umweltkontaminanten
    • PAK, Dioxin/PCBs, MOSH/MOAH
    • Schwermetalle: Quecksilber, Cadmium, Arsen, Blei
  • Prozess-Kontaminanten
    • Chemisch erzeugte Stoffe, technologische Vorgänge
    • Reaktions-Kontaminanten
    • PAK
    • Acrylamid, 3-Monochlorpropandiol (3-MCPD)
    • Biogene Amine, Nitrosamine
    • Reinigungs- und Desinfektionsmittel, Schmiermittel, ungeeignete Kontaktmaterialien
    • Unzureichende Reinigung und Desinfektion
    • Kreuzkontaminationen
  • Weitere Stoffe
    • Melamin
    • Bleimennige (z.B. um Paprikapulver rot zu färben)
    • Verfälschungen
    • Gezielter Einsatz von Mikroorganismen in der Landwirtschaft

 

12.30 Dr. Norbert Kolb - Rückstände - Übersicht, Vorkommen, Gefahren und Risiken

  • Pflanzenschutzmittel/Schädlingsbekämpfungsmittel/Düngemittel
    • Glyphosat
    • BAC (Benzalkoniumchlorid)/DDAC (Didedyldimethylammoniumchlorid)
    • DEET (Diethyltoluamid), Anthrachinon, Dodin, Nitrat
    • Per- und polyfluorierte Alkylsubstanzen (PFAS)
  • Tierarzneimittel-Rückstände
    • Pharmakologisch wirksame Stoffe / Antibiotika-Rückstände
    • Streptomycin
    • Tierarzneimittelrückstände in pflanzlichen Lebensmitteln
  • Neue Pflanzenschutzmittel
    • Bacillus amyloliquefaciens strain FZB24
    • Oxathiapiprolin
    • Fluopyram, Cyflufenamid
    • Zoxamide, Metalaxyl, Cyproconazole

 

13.15 Gemeinsames Mittagessen

 

14.15 Dr. Norbert Kolb - Verpackungen als Ursache von Rückständen und Kontaminanten in Lebensmitteln: erfolgreiche Prävention

  • Welche Verpackungsmaterialen sind besonders gefährdet?
  • Übertragungswege von Umverpackungen in Lebensmittel (aktuelle Studien)
  • Materialien und Lagerbedingungen, die Migration beeinflussen
  • Welche Gefahr steckt in Sekundär-Verpackungen?
  • Welche Barrieren für welche Substanzen?

 

14.45 Dr. Tobias Teufer, Dr. Norbert Kolb - Sorgfaltspflicht, Haftung und Pflichten des Lebensmittelunternehmers und der beteiligten Personen

  • Wo stecken Haftungsrisiken?
  • Wem werden Fehler der Mitarbeiter angelastet?
  • Wer steht im Außenverhältnis für Verstöße und Schadensfälle ein?
  • Was entscheidet, wer wann haftet?
  • Übergang von der Ordnungswidrigkeit zur Straftat: was kann wann auf Sie zukommen? Und wie ist zu reagieren?

 

15.15 Dr. Norbert Kolb - Kontaminationswege und Maßnahmen zur Vermeidung sowie Reduktion in Lebensmitteln

  • Ernte, Transport, Lagerung und Recycling
  • Umgebungsbedingungen: Kontaminiertes Wasser, kontaminierte Luft, kontaminierte Anlagen
  • Innerbetriebliche Kontamination u.a. durch Bedarfsgegenstände: Dichtungsmassen und Weichmacher identifizieren und behaben
  • Welche Lebensmittel sind besonders gefährdet?
  • Bedingungen, die Kreuzkontaminationen unterstützen
  • Beispiele und was hätte wie verhindert werden können?

 

16.00 Kaffee- und Kommunikationspause

 

16.15 Dr. Norbert Kolb - Erfolgreiches Lieferanten- und Auditoren-Management

  • Grenzwerte ohne Rechtsgrundlage verbindlich vereinbaren
  • Vorgaben der Kunden rechtssicher an Lieferanten weitergeben
  • Risikobasiertes Lieferanten-Monitoring
  • 5 Kriterien zur sicheren Bewertung von Rohwaren
  • Neue Warenströme und deren Auswirkungen auf den Einkauf von Verpackungsmaterialien und Rohwaren
  • Qualitätssicherungsvereinbarungen/Konfomitätserklärungen mit Lieferanten von Rohstoffen und Verpackungsmaterialien: Was ist zusätzlich aufzunehmen, um den geänderten Bedingungen gerecht zu werden? Pflichtbestandteile und "nice-to-have!"
  • Wie Sie bei Ihren Lieferanten frühzeitig mögliche Verunreinigungen erkennen
  • Die richtige Reaktion bei Auffälligkeiten
  • Risikobewertung bei gelieferter Ware
  • Lieferantenqualifizierung: Möglichkeiten der Absicherung gegenüber dem Lieferanten
  • Rückverfolgbarkeit: welche laufende Informationsbeschaffung ist notwendig?
  • Risikoorienteirte Auditplanung: Wie Sie sich bei externen Audits absichern?
  • Systematisches Lieferanten-Auditmanagment unter Brücksichtigung unterschiedlicher Risiken

 

17.00 Dr. Norbert Kolb, Dr. Sven Steinhauer, Dr. Tobias Teufer - Workshop 1: Beanstandungen durch den Handel: Sicher reagieren, Schaden vermeiden

Der Fall: der Handel finet eine Substanz im Produkt, für die es keinen rechtlich festgelegten Höchstgehalt gibt und fordert eine Rücknahme.

Erarbeitung einer mustergültigen Vorgehensweise mit Ablaufplänen, Checklisten und Formblättern zum Abschluss:

  • Sofortmaßnahmen im Verdachts- und Schadensfall
  • Welche Prüfungen durchführen (Analytik)
  • Validität der Ergebnisse sicherstellen und externe Ergebnisse prüfen
  • Toxikologische Bewertung
  • Kommunkation intern und extern (wer informiert wen?)
  • Ursachenforschung: Potenzielle Eintrittsmöglichkeiten und Eintrittswahrscheinlichkeiten, Recherche bei Lieferanten
  • Vorgehensweise bezüglich Haftung
  • Vorgehensweise gegenüber Lieferanten
  • Rücknahme und/oder Auslistung: Was nun?
  • Vorsorgemaßnahmen für die Zukunft zur Risikominimierung: Lieferantenauswahl, rechtssichere QSV, Produktionstechnik Vorstellung der Ergebnisse und Lösungsvorschlag der Referenten

Alle Teilnehmer erhalten nach dem Seminar alle Aufzeichnungen und Ergebnisse der Gruppen

 

18.15 Dr. Tobias Teufer, Dr. Norbert Kolb - Fipronil: die Lehren für zukünftige Fälle

  • Was ist in vergleichbaren Fällen aus Sicht der Qualitätssicherung und des Rechts zu tun?
  • Die wichtigsten Fragen an Ihre Lieferanten
  • Umgang mit "Hysterie": die wichtigsten Schritte
  • Rohstoffe im Griff: sichere Bewertung der Endprodukte
  • Lehren für zukünftige Fälle in allen Branchen
     

 

19.00 BEHR'S Get-Togehter

Nutzen Sie die Gelegenheit zum Erfahrungsaustausch mit Kollegen und Refrenten. Knüpfen Sie in angenehmer Atmosphäre wichtige Kontakte.

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Tag 2

 

9:00 Dr. Norbert Kolb - Umgang mit realistischen und überzogenen Anforderungen des Handels

  • Die 5 Schritte der Vorbereitung, um im Krisenfall sicher vorzugehen
  • Argumentation bei Null-Toleranz: so in der Mitte treffen
  • Wer welchen Anspruch auf Informationen hat
  • Vermeidung von voreiliger Information, die den Schaden vergrößern kann
  • Was ist mit Stoffen, die nicht rechtlich geregelt sind? Wie ist hier zu argumentieren?

 

 9.30 Dr. Sven Steinhauer - Effiziente Analytik: Verlässliche Ergebnisse, richtige Interpretation, Fehler vermeiden

  • Prüfkriterien im Wareneingang trotz QSV/Konformitätserklärung – und was oft übersehen wird
  • Methoden bei der Wareneingangsprüfung
  • Der richtige Prüfplan und die Probennahmestrategie
  • Rechtsvorschriften: 2001/22/EG, 401/2006, …
  • Auswahl der korrekten Analysenmethode (flexible Akkreditierung)
  • Zusammenarbeit mit Laboratorien, Meldepflichten des Labors, Laborvergleichsuntersuchungen
  • Bestimmungs- und Nachweisgrenze: reicht „nicht nachweisbar“?
  • Absicherung von Positivbefunden
  • Interpretieren von Prüfberichten
  • Richtige Bewertung von Analysenergebnissen und
  • Stellungnahmen (insb. bei nicht geregelten Höchstwerten): Fehlinterpretationen vermeiden
  • Eintragsquellen identifizieren und andere ausschließen

 

 10.15 Prof. Dr. Pablo Steinberg - Toxikologische Betrachtung/Gesundheitliche Risiken

  • Melde-, Kommunikations- und Schnellwarn-Systeme in Deutschland und anderen EU-Staaten: diese Infoquellen sind täglich zu sichten
  • Bewertungen der EFSA, des BfR und des BVL anhand von Beispielen
  • ADI-, ARFD-Werte: Was wird im Streitfall herangezogen?
  • Bedeutung von Stellungnahmen und wie damit umgehen
  • Empfohlene Grenzwerte, Machbarkeit und Grenzen
  • Toxikologische Bewertung von nicht geregelten Stoffen: so sichern Sie sich ab
  • Toxikologische Betrachtung und Risikobewertung anhand aktueller Studien und Praxisbeispiele

 

11.00 Kaffee- und Kommunikationspause

 

11.15 Prof. Dr. Peter Fürst - Erwartungen und Erfahrungen der amtlichen Lebensmittel- und Bedarfsgegenständeüberwachung

  • Produktfokus der amtlichen Überwachung
  • Umgang mit Analysenergebnissen, die an der Grenze rechtlicher Vorgaben liegen: was wird ab wann beanstandet?
  • Meldepflichten an Behörden
  • Erwartungen der Behörden an die Unternehmen
  • Nachweis und Bestimmungsgrenze, analytische Unschärfen
  • Zahlen, Daten, Fakten: die wichtigsten Ergebnisse der Untersuchungen der letzten 5 Jahre

 

12.00 Dr. Nobert Kolb - Konsequenzen für Ihren Lebensmittelbetrieb

  • Welche zusätzlichen Richtwerte sind zu beachten: IFS, BRC, FSSC 22000, ISO 9001, vom Handel, Leitlinien
  • Notwendige Anpassungen für das QM/QS-System
  • Notwendige und sinnvolle Dokumentation
  • Risikomanagement, Risikobewertung, Gefahrenanalyse
  • Ergebnisse von Stufenkontrollen
  • Verdeckte Kontrollproben
  • Bewährte Maßnahmen zur Reduktion und zum Monitoring
  • Krisenmanagement: Was tun, wenn es doch mal schief geht?

 

12.45 Gemeinsames Mittagessen


13.45 Michael Warburg - Die Erwartungen und Vorgaben des Handels verstehen

  • Vorgehensweise bei fehlenden Höchstwerten in Rechtsvorschriften
  • Basis der eigenen Grenzwerte
  • Risikobewertung und Gefahrenanalyse
  • Meldepflichten und erwartete Informationen an den Handel
  • Vorgehensweise beim Überschreiten der vorgegebenen Grenzwerte
  • Kriterien für Forderungen: Rücknahme und Rückruf

 

14.30 Dr. Norbert Kolb, Prof. Dr. Peter Fürst - Workshop 2: Behördliche Beanstandung: Sicher reagieren, Schaden vermeiden

Die Überwachung beanstandet einen überschrittenen gesetzlichen Höchstgehalt in einem Produkt.
Aufbau siehe Workshop 1 (Kaffeepause während des Workshops)

 

16.00 Dr. Nobert Kolb, Prof. Dr. Peter Fürst - Ausblick: Mit diesen Entwicklungen ist in Zukunft zu rechnen

  • Fallende Nachweisgrenzen in der Analytik
  • Aktuelle Diskussion zu Grenzwerten in Berlin/Brüssel
  • Neue Gefahren – alte Bekannte: mit welchen Substanzen in Zukunft zu rechnen ist
  • Veränderte Akzeptanz bei Handel und Verbraucher-Organisationen: wie Sie mit der „Null-Toleranz“ umgehen

 

16.30 Abschlussdiskussion

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Dr. Peter Fürst

Lebensmittelchemiker; Vorstandsvorsitzender des Chemischen und Veterinäruntersuchungsamtes Münsterland- Emscher-Lippe; Lehrauftrag für Umweltchemie und Umwelttoxikologie an der Universität Münster; intern. anerkannter Experte für die Untersuchung und Beurteilung  organischer Verunreinigungen, insbesondere Dioxine und PCBs in Lebensmitteln, Futtermitteln sowie Muttermilch; Mitglied in mehreren Ausschüssen und Kommissionen.

Dr. Sven Steinhauer

Studium der Chemie an der Philipps-Universität Marburg mit Promotion in pharmazeutischer Chemie und Lebensmittelchemie, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Biomedizinische und Pharmazeutische Forschung, anschließend Tätigkeit im Bereich „Zulassungsstudien von Pflanzenschutzmitteln“ im Labor Dr. Specht & Partner, anschließend Standortleitungen in Laboren der Dr. Kaiser & Dr. Woldmann GmbH und der GBA - Gesellschaft für Bioanalytik mbH. Seit 2013 Innovation Mangager bei der GBA. Er ist u.a. Mitglied im BLL, der LChG und im VUP (Verein unabhängiger Prüflaboratorien) sowie in verschiedenen Gremien und Arbeitskreisen.

Prof. Dr. Pablo Steinberg

Studium der Biochemie mit anschließender Promotion an der Hochschule für Pharmazie und Biochemie der Universität Buenos Aires. Habilitation für das Fach Toxikologie an der Universität Mainz. Von 1998-2008 Professur für Ernährungstoxikologie am Institut für Ernährungswissenschaft an der Universität Potsdam, davon 6 Jahre als geschäftsführender Direktor.

Mitglied der Senatskommission zur Beurteilung der gesundheitlichen Unbedenklichkeit von Lebensmitteln der Deutschen Forschungsgemeinschaft und der Kommission für Lebensmittelzusatzstoffe, Aromastoffe und Verarbeitungshilfsstoffe im Bundesinstitut für Risikobewertung. Seit 2008 Direktor des Instituts für Lebensmitteltoxikologie und Chemische Analytik an der Stiftung Tierärztliche Hochschule Hannover.

Außerdem im Behr's Verlag erschienen

Dr. Tobias Teufer LL.M.

Rechtsanwalt, Partner von KROHN Rechtsanwälte, Hamburg. Tätigkeitsschwerpunkt: Lebensmittelrecht und die angrenzenden Gebiete. Berät national und international tätige Unternehmen sowie Verbände aus den Branchen Lebensmittel, Futtermittel, Kosmetik und Arzneimittel in allen Fragen rund um die Entwicklung, Kennzeichnung und Bewerbung ihrer Erzeugnisse. Vertritt Mandanten gerichtlich und außergerichtlich gegenüber Wettbewerbern und Behörden.

Außerdem im Behr's Verlag erschienen

Michael Warburg

Lebensmittelchemiker, Leiter der Wissenschaftlichen Abteilung (Technical Management) Unilever Deutschland mit Sitz in Hamburg, Schwerpunkt sind die Bereiche Nutrition und Regulatory Affairs.

Außerdem im Behr's Verlag erschienen

Dr. Norbert Kolb

Lebensmitteltechnologe und Mikrobiologe. Schwerpunkt seiner Tätigkeiten: Lebensmittelrecht, Hygiene, Lieferantenaudits, Lieferantenqualifizierung, Mitgliedschaft in Deutschen und Europäischen Wirtschaftsverbänden.
Manager Qualitätswesen, Worlée NaturProdukte Hamburg. Autor „Handbuch Aromen und Gewürze“, „Handbuch Lebensmittelhygiene“, „Praxishandbuch Hygiene und HACCP”.

Außerdem im Behr's Verlag erschienen
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Veranstaltungsort

Best Western Premier IB Hotel Friedberger Warte
Homburger Landstraße 4
60389 Frankfurt a. M.

Telefon: 069-768064-500
Fax: 069-768064-555
Homepage: www.bestwestern.de/frankfurt
E-Mail: reservierung.frankfurt@ibhotels.de

 

Einzelzimmer kosten pro Übernachtung € 149,- inkl. Frühstück, abrufbar bis zum 2. Februar 2018. Die Bezahlung der Übernachtungskosten übernehmen Sie bitte vor Ort selbst.

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Der Preis für die zwei Tage beträgt pro Teilnehmer € 1.798,– inkl. Beratungsservice zzgl. Mehrwertsteuer. Im Preis enthalten sind die Seminarunterlagen (je nach Freigabe auch als PDF-Datei), Teilnahmezertifikat, Mittagessen und Pausengetränke. Zum Abschluss des ersten Tages lädt der Veranstalter zum BEHR'S Get-Together ein.



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Teilnehmerangaben

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Seminardauer *

Termin: 07.03.2018 bis 08.03.2018

* Pflichtfelder

Stornierung:

Wir erkennen grundsätzlich nur schriftliche Abmeldungen an. Bei Stornierungen bis 14.02.2018 wird eine Bearbeitungsgebühr von 10% der Seminargebühr in Rechnung gestellt, danach berechnen wir 30%. Ab 7 Tage vor Seminarbeginn und bei Nichtteilnahme ohne vorherige Abmeldung wird die gesamte Kursgebühr fällig. Alle Gebühren verstehen sich zzgl. Mehrwertsteuer. Selbstverständlich ist der Seminarplatz übertragbar.


Absage der Veranstaltung:

Wir bitten um Ihr Verständnis, dass wir uns die Absage des Seminars vorbehalten müssen, z. B. bei Ausfall von Referenten oder aufgrund zu geringer Teilnehmerzahlen. Sollte diese Veranstaltung nicht stattfinden, werden wir Sie rechtzeitig informieren und Ihnen selbstverständlich die Teilnahmegebühr erstatten.

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