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Autoren / Referenten

In 10 Schritten zum besseren Text

Hallo und herzlich willkommen!

Im Folgenden möchten wir Ihnen ein paar Tipps und Hinweise geben, wie ein Beitrag lebendig und spannend gestalten werden kann.

Bevor Sie mit Ihrem Beitrag beginnen, stellen Sie sich am besten folgende Fragen:


1. Was wissen Sie über Ihre Leser?

Zum Beispiel: Wie viel Zeit haben die Leser im Alltag, um Ihren Beitrag zu lesen? Wissen sie schon etwas über das Thema oder ist es Neuland?


2. Welche Frage stellen Ihre Leser zu dem Thema, über das Sie schreiben möchten?

Je nachdem, was Ihre Leser an Information benötigen, können Sie Ihren Beitrag anders aufbauen.

Zum Beispiel:

Leser

Beitrag

Wie geht das? Prozessablauf beschreiben
Was muss ich tun? Handlungsanweisung, Schritt-für-Schritt-Anleitung
Was ist das?

Definition


3. Wie konkret ist mein Thema?

Wenn man zum Beispiel etwas über den „Hamburger Hafen“ verfassen möchte, ist das recht weit gefasst. Geht es jedoch um ein bestimmtes Schiff im Hafen, wird das Thema schon überschaubarer. Überlegen Sie also, welchen Aspekt Sie angehen möchten. Je genauer Sie sind, umso konzentrierter ist Ihr Beitrag – und das danken Ihnen Ihre Leser.

Wenn Sie Ihr Thema ausgewählt haben, geht es ans Schreiben selbst:


4. Gliedern Sie Ihren Beitrag

Machen Sie sich eine stichpunktartige Gliederung der einzelnen Abschnitte – das hilft, wenn man einmal abschweift. Machen Sie genaue, einzeilige Überschriften, also nicht „Einleitung“, sondern z. B. „Technische Daten zu Schiff X“.

Wenn Sie schreiben, achten Sie auch darauf, dass unter einer Überschrift auch nur das steht, was in der Überschrift angesprochen ist. Beispiel: Unter „Technische Daten zu Schiff X“ sollte nicht stehen, wie viele Mann Besatzung an Bord sind.


5. Was ist die „Kernaussage“ Ihres Beitrags?

Fassen Sie Ihr Thema in einem Satz zusammen, so als wollten Sie einem Freund noch eben aus dem abfahrenden Zug zurufen, worum es geht. Brauchen Sie länger, überprüfen Sie den geplanten Inhalt. Vielleicht gibt es noch den ein oder anderen Punkt, der überflüssig ist. Streichen Sie alles, was nicht dazugehört! Beispiel: „Ich schreibe darüber, wie man eine ABC-Analyse in einer Großküche durchführt.“


6. Machen Sie’s kurz!

Kurz und knapp ist heutzutage ein Muss: Berufstätige haben wenig Zeit und viele Aufgaben gleichzeitig zu bewältigen. Absätze, die über Seiten gehen, ermüden das Auge. Kürzere Stücke von 6-8 Zeilen Länge gliedern den Text optisch und inhaltlich. Und schreiben Sie kurze Sätze: Sätze mit maximal einem Nebensatz, keine Schachtelsätze, keine „Bandwürmer“.


7. Schreiben Sie aktiv statt passiv

Leser erfassen Inhalte schneller, wenn sie aktive Sätze lesen.
Beispiel: „Meier kauft Joghurt für fünf Cent.“ ist leichter zu lesen als „Joghurt wird von Meier für fünf Cent gekauft.“


8. Verwenden Sie Verben

Für Verben gilt das Gleiche: Sie werden schneller verstanden. Der Effekt: Der Leser weiß gleich, worum es geht, er muss nicht „übersetzen“.

Streichen Sie auch alle „substantivierten Verben“ aus Ihrem Text und ersetzen sie durch das Original.

Beispiel:
„Die Verordnung XY wurde von Anfang an durchgeführt.“
„Die Verordnung XY gelangte von Anfang an zur Durchführung.“


9. Erklären Sie Fachbegriffe & Co.

Wenn Sie einen Begriff einführen, erklären Sie ihn kurz und bündig, ggf. in einem Definitionskasten. Bedenken Sie Ihre eigene „Betriebsblindheit“, auch bei Abkürzungen, Fremdworten etc.


10. Und noch ein Tipp zum Schluss:

Sollten Sie einmal vor dem berühmten weißen Blatt Papier sitzen und Ihnen fällt partout nichts ein, dann machen Sie eine Pause, machen etwas anderes. Oder schreiben Sie einfach auf das Blatt das Thema Ihres Artikels. Und dann das, was Ihnen dazu einfällt.


Sie möchten mehr erfahren? Hier erhalten Sie unsere Leitfäden und Checklisten für Autoren/innen.

 

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