Dr. Anne Sell ist Meeresbiologin am Thünen-Institut für Seefischerei in Bremerhaven. Sie leitet regelmäßig Forschungssurvey in der Nordsee, um die Bestandsentwicklungen wichtiger kommerziell genutzter Fischarten sowie die Vorkommen von Tintenfischen und Krebstieren zu dokumentieren. Ihr besonderes Interesse gilt der Artenvielfalt und Dynamik von Fischgemein-schaften unter Umweltveränderungen durch den Klimawandel, durch menschliche Nutzung und Schutzbestrebungen. Nach dem Studium der Süßwasser- und Meeresbiologie forschte Dr. Sell vier Jahre lang in den USA an der Woods Hole Oceanographic Institution und ein weiteres Jahr an der meeres-biologischen Station Kristineberg in Schweden. Auf Seereisen, die sich von Küstengewässern bis in die Tiefsee erstreckten, hat Anne Sell eine Vielzahl von Fanggeräten eingesetzt, um ein weites Spektrum von Forschungsfragen in der Fischereibiologie und in der Planktologie zu bearbeiten. Insgesamt hat sie mehr als 30 Reisen auf Forschungsschiffen unterschiedlicher Größe durchgeführt. Die wohl ungewöhnlichste und mit sechs Wochen zugleich längste Forschungsfahrt unternahm sie segelnder Weise während einer Gast-dozentur als leitende Wissenschaftlerin auf dem Schoner "Westward" für die Sea Education Association in den USA.
Fischereitechnologie - Tradition und Moderne erfolgreich nutzen
Die Hochseefischerei ist weit mehr als ein traditionsreicher Beruf - sie ist ein unverzichtbarer Pfeiler der globalen Nahrungsmittelversorgung. Dieses Buch öffnet den Blick ...