Lebensmittelindustrie
HACCP für Fortgeschrittene - intensiv
HACCP für Fortgeschrittene - intensiv
Online-Seminar PLUS

HACCP für Fortgeschrittene - intensiv

Sichern Sie Ihr System von allen Seiten ab – für beste Bewertungen in Audits

Nach nur zwei Tagen werden Sie...

  • neue Gefahren und Risiken analysieren, bewerten und beheben: so früh wie möglich ansetzen
  • Verifizierung, Validierung: sicher mit Mehrwert umsetzen
  • häufigste Beanstandungen der Behörden vermeiden: den Prüfkatalog für herstellende Betriebe berücksichtigen
  • interne Audits zur Eigenkontrolle nutzen: nichts übersehen – letzte Lücken schließen
  • Anforderungen der Auditoren erfüllen: vermeiden Sie Abwertungen
  • HACCP-Anforderungen an die Anlagen- und Maschinenhygiene, Dokumentation, Allergenmanagement und Food-Fraud-Prävention erfüllen: messen und wirksame Maßnahmen ergreifen
  • Einsatz der generativen KI für die Umsetzung der HACCP-Anforderungen: alle Möglichkeiten nutzen

 

Bildquelle: KI-generiert

Ideal für

Führungskräfte in den Bereichen Qualitätsmanagement und Qualitätssicherung von Lebensmittelbetrieben, die für eine vollständige Umsetzung der HACCP-Vorgaben verantwortlich sind. U.a. HACCP-Teamleitung, HACCP-Beauftragte, Hygiene-Beauftragte sowie Leitung QM & QS.

Ihr PLUS

  • Online Modul „Praxishandbuch Hygiene & HACCP​​​​​“ inkl. BEHR'S...KI: ab dem Zeitpunkt Ihrer Anmeldung bis 4 Wochen nach dem Seminar.
  • Aufzeichnung des Seminars: Nutzen Sie die Aufzeichnung bis 4 Wochen nach dem Seminar, um Fragestellungen mühelos nachzuarbeiten!
  • Perfekte Planungssicherheit: Sollten Sie kurzfristig den Termin nicht wahrnehmen, können Sie die Teilnahme an eine Kollegin/einen Kollegen übertragen!
  • Inklusive telefonischem Beratungsservice: In der Seminargebühr sind insgesamt zwei 30-minütige individuelle Beratungsgespräche mit einem der folgenden Referierenden Ihrer Wahl enthalten (bis 31.12.2026):
    • Julia Hildebrant,
    • Michaela Mückl,
    • Dr. Janin Stratmann-Selke,
    • Dr. Sylvia Wegner-Hambloch,
    • Claus-Michael Brieber,
    • Ben Buhlmann,
    • Dr. Norbert Kolb,
    • Maik Maschke,
    • Klaus Meyer,
    • Dr. Boris Riemer,
    • Lutz Rödiger,
    • Jürgen Schlösser und
    • Andreas Witsch.

In vertraulichen Gesprächen erhalten Sie Unterstützung zu Ihren konkreten Fragestellungen.

Programm

1. Tag, Mittwoch 10. Juni 2026

Artikel-Nr.: 7894-O

08:55 Uhr

Online Check-in

09:00 Uhr

Die wichtigen Feinheiten der Regelwerke: Das ist unbedingt zu beachten

mit Dr. Sylvia Wegner-Hambloch

Die aktuellen Anforderungen der Lebensmittelsicherheitsnormen IFS, FSSC 22000 und BRCGS zur Lebensmittelsicherheit:

  • Welche Zusammenhänge bestehen zwischen den Lebensmittelsicherheitsnormen und den Begriffen FSMS, PRP, GHP, OPRP und HACCP?
  • Gibt es unterschiedliche Anforderungen bei der Konformitätsbewertung zu HACCP nach der Hygiene-VO (EG) 852/2004 oder dem Codex Alimentarius?
  • Wo liegen die Grenzen des EU-Leitfadens 2022/C355 für Lebensmittelunternehmer bei der Umsetzung der guten Hygienepraxis (GHP) und des HACCP-Systems?
  • Welche Dokumentation ist unbedingt notwendig für ein HACCPSystem entsprechend der gesetzlichen und der Normforderung?
  • Reicht eine einfache Erfolgsmessung bei HACCP-Schulungen für die Lebensmittelsicherheitsnormen aus?
10:00 Uhr

Gefahren und Risiken bei der Rohwarenbeschaffung und im Betrieb analysieren und bewerten

mit Ben Buhlmann

  • Warenströme und Gefahrenanalyse mit abgeleiteten Maßnahmen: Rückschlüsse für Untersuchungsintervalle
  • Rohwaren-Spezifikationen: die wesentlichen Bestandteile zum HACCP
  • Lieferantenbewertung: Anforderungen des HACCP-Systems
  • Lieferantenaudit: Voraussetzungen für valide Ergebnisse nach HACCP-Kriterien
  • Unterschiede zwischen den unterschiedlichen Arten der Risiken und Gefahren erkennen
  • Maßnahmen bei Abweichungen
  • Risikoklasse definieren und im System umsetzen
10:45 Uhr

Pause

11:00 Uhr

Food-Fraud-Prävention nach HACCP-Kriterien

mit Lutz Rödiger

  • Anforderungen zum Schutz vor Food Fraud
  • Risiken erkennen und bewerten unter Anwendung von HACCP-Verfahren
  • Die notwendigen Analysen beim Wareneingang und im Produktionsprozess
  • Die notwendigen Korrekturmaßnahmen bei Abweichungen
  • Fallstudie: Gefahrenanalyse, Risikobewertung, Ableitung von Maßnahmen
11:45 Uhr

Prozessrisiken, Verifizierung, Validierung: Sicher mit Mehrwert umsetzen

mit Dr. Norbert Kolb

  • Verifizierung/Validierung nutzen und praktikabel durchführen
  • Fehler und Prozessrisiken erkennen, bewerten und beheben
  • Fremdkörpermanagement im HACCP-System
  • Wirkungsvolle Linien- und Umgebungskontrollen
  • Überwachung des HACCP-Systems: Neue Gefahren und Abweichungen umgehend erkennen und beheben
12:30 Uhr

Mittagspause

13:30 Uhr

Die häufigsten Beanstandungen der Behörden zu HACCP – und wie Sie diese vermeiden

mit Klaus Meyer

  • Erwartungen der Überwachung bei der Prüfung und bei Abweichungen: Wie Sie beanstandungsfrei durch die Prüfung kommen.
  • Bewertung der Zuverlässigkeit von Unternehmen und die Folgen
  • Wann veröffentlicht die amtliche Überwachung nach § 40 Abs. 1a LFGB?
  • Möglichkeiten des Widerspruchs bei behördlichen Beanstandungen
  • Was sind Zertifikate bei den Behörden wert?
14:15 Uhr

Das interne Audit zur Eigenkontrolle nutzen

mit Dr. Sylvia Wegner-Hambloch

  • Was sind die häufigsten Auffälligkeiten bei internen Audits in den letzten Jahren?
  • Wie können Schwachpunkte erkannt werden und wie werden sie behoben?
  • Wie kann das HACCP-Systems mit internen Audits bewertet werden?
  • Was kann bei Auditkriterien, Auditzielen und Checklisten übersehen werden?
  • Welche Bedeutung hat die richtige Vorbereitung des internen Audits für das externe Audit?
15:00 Uhr

Pause

15:30 Uhr

HACCP-Verifizierung mit wirklichem, fortlaufendem Nutzen für Ihr Unternehmen

mit Dr. Andreas Daxenberger

  • Die Vorgaben von IFS, BRC und FSSC mal etwas genauer gelesen: Erwartungen der Auditoren zum HACCP und der Dokumentation
  • Erfahrungen der Audits: Hier hätten Abwertungen vermieden werden können
  • Keine Abweichung und trotzdem schlecht – auch das gibt es
  • Was haben Abweichungen mit dem HACCP-Konzept zu tun?
  • An folgende Details sollten Sie bei der Verifizierung immer denken
16:00 Uhr

"Round-Table-Gespräche"in kleinen Gruppen mit den Referierenden

Nutzen Sie die Möglichkeit zum Erfahrungsaustausch und zur detaillierten Beantwortung Ihrer Fragen im kleinen Kreis.

17:00 Uhr

Zusammenfassung der Round-Table-Ergebnisse im Plenum

17:30 Uhr

Ende des ersten Seminartages

2. Tag, Donnerstag 11. Juni 2026

08:55 Uhr

Online Check-in

09:00 Uhr

HACCP-Anforderungen an die Anlagen- und Maschinenhygiene

mit Dr. Janin Stratmann-Selke

  • Die Integration ins HACCP-System schaffen: bessere Gefahrenanalysen und Flow Charts erstellen
  • Die wichtigen Kriterien, nach denen Anlagen und Maschinen als CP, CCP oder PRP einzustufen sind
  • CCPs und CPs erfolgreich kontrollieren und beherrschen
  • Die Anforderungen an die Konformitäten von Betriebsmitteln und Kontaktmaterialien kennen und überprüfen
09:45 Uhr

HACCP-Anforderungen an die lückenlose Dokumentation

mit Michaela Mückl

  • Die Anforderungen der Standards von IFS über BRCGS bis zum FSSC
  • Dokumente als Risikofaktor: Wenn Wissen verloren geht und Sicherheit leidet
  • Zwischen Pflicht und Widerstand: Warum Mitarbeitende Dokumentation ablehnen
  • Unterschiedliche Dokumente in eine sinnvolle Struktur zusammenfassen: Richtlinien, Standards, Prozesse, Verfahren, Handlungsempfehlungen, Arbeitsanweisungen
  • Lückenlos dokumentieren und trotzdem Ihr Dokumentensystem verschlanken: Fokus auf die wirklich notwendigen und relevanten Dokumente
  • Die Qualität Ihrer Dokumente maximieren: Aufbau einer verständlichen Struktur mit hoher Informationsdichte
  • Ihre Dokumentenverwaltung vereinfachen: sparen und Freiräume für Kernaufgaben schaffen
10:30 Uhr

Pause

10:45 Uhr

HACCP und Rechtsvorschriften: Hier können Sie belangt werden – und so können Sie sich wehren

mit Dr. Boris Riemer

  • Anforderungen und Auslegung der Basisverordnung sowie VO (EG) 852/2004
  • Die rechtliche Bedeutung von Hygiene, CP und CCP und deren Unterschiede
  • Reaktion auf Beanstandungen der amtlichen Überwachung
  • Überlegungen, um sich wegen Hygieneverstößen gegen eine Veröffentlichung nach § 40 Abs. 1a LFGB zu wehren
  • Rückruf wegen „HACCP-Mängel“?
11:30 Uhr

Einsparungen im HACCP-System – und trotzdem alle Anforderungen erfüllen

mit Andreas Witsch

  • Vorgehensweisen für eine strukturierte System-Verschlankung
  • Kerninhalte identifizieren
  • Risikobewertung der relevanten Risiken von Rohstoffgruppen und Rohstoffen
  • Transparenz über Prüf- und Probennahmekosten
  • Eigene Verifizierungsuntersuchungen mal Quechers mal Quppe reduziert Aufwand um 50 %
  • Einsparung je Reinigungszyklus neben Prüfkosten, Wartezeiten/ Rüstzeiten
  • Sicherheitscheck: Was geht – und was ist zu viel?
12:15 Uhr

Allergenmanagement nach HACCP-Kriterien

mit Jürgen Schlösser

  • HACCP-Anforderungen an das Allergenmanagement und das Monitoring
  • Allergene im HACCP-Konzept, CCP und oPRP
  • 10 Punkte für ein sicheres Allergenmanagementsystem
  • Deklaration und Kalkulation der Allergenspuren
13:00 Uhr

Mittagspause

14:00 Uhr

Fremdkörpermanagement nach HACCP-Kriterien

mit Claus-Michael Brieber

  • Fremdkörpermanagement im LM-Betrieb, Einführung in das Thema
  • Welche Methoden, um Fremdkörper zu erkennen sind in der Praxis im Einsatz? Abbildung im HACCP-Plan
  • Wie monitore, verifiziere und validiere ich die „Fremdkörper CCPs“?
  • Fehlererkennung mittels Vision AI (Bilderkennungs KI)
  • Vorteile der Vision AI gegenüber klassischer Bilderkennung
14:45 Uhr

Einsatz der generativen KI für die Umsetzung der HACCP-Anforderungen

Analyse und Verbesserung eines Beispiel-HACCP-Konzeptes

mit Julia Hildebrant

  • Potentiale der generativen KI für die Verbesserung Ihres HACCPs nutzen
  • Grenzen erkennen
  • Verbesserungspotential entdecken und Dokumentation vereinfachen
  • Schritt - für Schritt - Ablauf für den Einsatz der generativen KI für Ihr HACCP-System für Anwendung in Ihrem Unternehmen.
15:30 Uhr

Pause

15:45 Uhr

HACCP-Prüfkatalog der Lebensmittelkontrolle für Herstellungsbetriebe

mit Maik Maschke

  • Rechtsbasis für den HACCP-Prüfkatalog
  • Darauf achten die Lebensmittelkontrolleure vor Ort
  • Erwartete Dokumentation zu HACCP
  • Mitwirkungspflicht der Unternehmer bei amtlichen Kontrollen
  • Hier sind die Grenzen der amtlichen Kontrolle
  • Die häufigsten Beanstandungen zu HACCP
16:30 Uhr

"Round-Table-Gespräche"in kleinen Gruppen mit den Referierenden

Nutzen Sie die Möglichkeit zum Erfahrungsaustausch und zur detaillierten Beantwortung Ihrer Fragen im kleinen Kreis.

17:15 Uhr

Zusammenfassung der Round-Table- Ergebnisse im Plenum

Vollständiges Programm anzeigen

Termine

Plätze frei
Plätze frei (Programm in Planung)
Ausgebucht
10.06.2026 - 11.06.2026
Zoom
€ 1.998,00
zzgl. MwSt (€ 379,62)

Referierende

nach einigen Stationen im Qualitätswesen in mittelständischen Unternehmen und Konzernen der Lebensmittelbranche aktuell tätig als Leiter der Qualitätssicherung und Entwicklung bei Henry Lamotte Oils GmbH.
Von seinem Heimathafen, der Hansestadt Hamburg, unterstützt Ben Buhlmann seit gut 30 Jahren Lebensmittelunternehmen, vom Startup bis zum Konzern, vom Importeur oder Händler bis zum Produzenten oder Logistikdienstleister dabei, Qualitäts- und Risikomanagementsysteme einzuführen und praxisorientiert weiterzuentwickeln, egal ob HACCP, IFS, FSSC 22000 oder andere GFSI Standards. Er war zuvor Geschäftsführer von Beratungs-, Labor- und Zertifizierungsgesellschaften und ist nun freiberuflich tätig, in genau der Konstellation, die seinen Kunden zum Erfolg verhilft, ob als Telefonjoker, Berater, Coach oder Interim.
Studium der Lebensmittelchemie an der LMU München, staatlich geprüfter Lebensmittelchemiker. Promotion und nachfolgend wissenschaftliche Arbeit an der TU München (Wissenschaftszentrum für Ernährung, Landnutzung und Umwelt). Danach drei Jahre als fachlicher Bereichsleiter der TÜV VITACERT GmbH zuständig für die Entwicklung, Einführung und Umsetzung von Zertifizierungsdienstleistungen für die Lebensmittel- und Futtermittelproduktion. Auditor für ISO 9001, IFS, BRC, GMP+, FAMI-QS, HACCP und ISO 22000. Leiter der Zertifizierungsstelle Lebensmittel/Futtermittel bei der TÜV SÜD Management Service GmbH. www.tuev-sued.de/lebensmittelsicherheit
Julia Hildebrant ist Ökotrophologin (B.Sc.) und hat einen Master in Food and Agribusiness (M.Sc.). Mit langjähriger Erfahrung als Qualitätsverantwortliche in der Lebensmittelindustrie, insbesondere in der Back- und Süßwarenbranche, unterstützt sie kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) beim Aufbau, der Optimierung und Weiterentwicklung von QM-Systemen. Als Agile Coach (IHK), KI-Trainerin (TÜV) und IFS recognized Consultant kombiniert sie menschliche und künstliche Intelligenz, um maßgeschneiderte, zukunftsfähige und nachhaltige Ansätze für die Lebensmittelsicherheits- und Qualitätskultur zu gestalten.
Der Experte im Qualitätsmanagement war lange in beratender Tätigkeit bei der WorléeNatur-Produkte GmbH tätig. Er ist Mitglied in deutschen und europäischen Industrieverbänden, mit Leitungsfunktion einzelner Arbeitsgruppen. Als Fachautor und Referent zu Qualitätssicherungsthemen aus den Bereichen HACCP, Lieferantenmanagement, Bio-Produkte und weiteren Themen ist er immer am Puls des Geschehens der Branche.
Maik Maschke, Bundesvorsitzender des Bundesverbands der Lebensmittelkontrolleure Deutschlands e. V. Der BVLK wurde 1978 als berufsständische Organisation gegründet. Unter dem Dach des BVLK werden die beruflichen, wirtschaftlichen und sozialen Interessen von ca. 2.500 deutschen Lebensmittelkontrolleurinnen und Lebensmittelkontrolleure vertreten, die in den fünfzehn Mitgliedsverbänden organisiert sind. Dies entspricht einem Organisationsgrad von über 90 % aller deutschen Lebensmittelkontrolleurinnen und Lebensmittelkontrolleure. Die Schwerpunkte liegen im Bereich der Weiter- und Fortbildung der Kolleginnen und Kollegen, im Wissens- und Erfahrungsaustausch mit Wissenschaft, Wirtschaft und NGOs sowie in der Förderung und dem Ausbau der Zusammenarbeit mit den gesetzgebenden Organen, um eine praktische und einheitliche Durchführung der amtlichen Lebensmittelüberwachung (nicht nur in Deutschland) zu erreichen. Der BVLK ist ist u. a. Mitglied in der Europäischen Arbeitsgemeinschaft für Lebensmittelkontrolle und Verbraucherschutz (EWFC) und in der Internationalen Föderation der Umweltgesundheit (IFEH).
Leitender Städtischer Veterinärdirektor, Fachtierarzt für öffentliches Veterinärwesen, seit 2010 Leiter des Amtes für Verbraucherschutz der Landeshauptstadt Düsseldorf, seit 2001 Dozent an der Akademie für öffentliches Gesundheitswesen für die Ausbildung von Lebensmittelkontrolleuren, amtlichen Fachassistenten und amtlichen Kontrollassistenten, seit 2006 Dozent am Institut für öffentliche Verwaltung NRW für die Ausbildung der Veterinärreferendare, seit 1997 DGQ-Qualitätsbeauftragter und Interner Auditor für die Lebensmittelwirtschaft.
Studium Ernährung und Versorgungsmanagement an der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf. Über 10-jährige Tätigkeit als QM-Leitung eines mittelständischen Süßwarenherstellers mit dem Fokus auf Produkten für Kleinkinder und Allergiker. Danach selbstständig in beratender Funktion für Unternehmen der Lebensmittelindustrie und des Lebensmittelhandwerks. Zentrale Themen sind die Sicherung von Prozessen/HACCP, Zertifizierung (insbesondere nach IFS Food), Rohstoffabsicherung und das Coaching von Qualitätsfachkräften.
Rechtsanwalt; Partner bei SEITZ & RIEMER, spezialisiert auf Lebensmittelrecht und Gewerblichen Rechtsschutz, Lehrbeauftragter an der Dualen Hochschule Baden-Württemberg, Mitglied im Rechtsausschuss des Lebensmittelverband Deutschland e. V.
Technischer Assistent Fachrichtung Chemie und Studium der Lebensmitteltechnologie. Seit über 20 Jahren in verschiedenen Unternehmen als QMB und Leiter Qualitätswesen tätig.
Dipl. Ing. der Lebensmitteltechnologie; über 30 Jahre für die Dr. Oetker Gruppe auf unterschiedlichen Positionen im internationalen Einsatz; Mitarbeit bei Aufbau und Integration von zahlreichen Gesellschaften, fachlich verantwortlich für QS, QM und Produktentwicklung, lange Bindeglied zwischen internationalem Einkauf und Produktentwicklung; harmonisierte zahlreiche internationale QS-Systeme. Gründungsmitglied des Runden Tisches für Allergen-Management, Gründungsmitglied des Fachausschusses Allergen-Management beim BLL und Teilnehmer einiger Workshops bei der EU-Kommission zu Themen der QS. Arbeitet heute als unabhängiger Consultant für die Lebensmittelindustrie.
Studium der Tiermedizin an der Stiftung Tierärztliche Hochschule Hannover. 2003 promovierte sie zum Ph.D. im Feld Mikrobiologie, 2006 hat Sie die Promotion zum Dr. med. vet. im Bereich der angewandten Mikrobiologie (Milch) absolviert. Nach Stationen in der Infektionsdiagnostik und Hygiene im Bereich der Primärerzeugung (Stallklima) liegt der Tätigkeitsschwerpunkt seit 2014 im Bereich der Lebensmittelhygiene und des Lebensmittelrechts.
Studium und Promotion im Fach Lebensmittelchemie an der Universität Bonn, nach der Assistentenzeit drei Jahre Applikationschemikerin für computergestützte Analysengeräte, zehn Jahre in der zentralen Qualitätssicherung eines europäischen Herstellers für diätische Lebensmittel, danach über sechs Jahre als Geschäftsführerin einer Dienstleistungsgesellschaft verantwortlich für das Qualitätsmanagement einer Unternehmensgruppe mit Sitz in der Schweiz. Seit 1999 Vorsitzende der Arbeitsgruppe "Qualitätsmanagement und Hygiene"der Lebensmittelchemischen Gesellschaft. Im Juli 2003 Gründung der Unternehmung "SLQ-Systeme für Lebensmittelsicherheit und Qualität", die die Nahrungsmittelindustrie bei der Vorbereitung von Zertifizierungsaudits, bei der Durchführung von Workshops und Schulungen zu Qualität und Hygiene und bei der Erstellung von HACCP-Studien für neue Anlagen unterstützt.
Koch und staatlich geprüfter Techniker Fachrichtung Lebensmittelkonservierung, bei Develey Senf & Feinkost GmbH als Leiter Risikomanagement im Bereich des Lebensmittelrechts insbesondere tätig in der Allergenthematik; Teilnehmer am Runden Tisch des DAAB "Lebensmittelallergien und Allergenmanagement - Lebensmittelindustrie und Verbraucher im Dialog"Teilnehmer der Stakeholder- Konferenz "Risiko Allergene? Risikobewertung und Kennzeichnung unbeabsichtigter Allergeneinträge",Mitglied im Fachausschuss des BLL Allergene.

Kontakt

Bei Fragen zur Veranstaltung, melden Sie sich gerne bei unserem Team.
persone bild
Frau Caroline Kaul
040/ 227008-62
040/ 22010-91
caroline.kaul@behrs.de
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Sichern Sie Ihr System von allen Seiten ab – für beste Bewertungen in Audits

Nach nur zwei Tagen werden Sie...

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  • Verifizierung, Validierung: sicher mit Mehrwert umsetzen
  • häufigste Beanstandungen der Behörden vermeiden: den Prüfkatalog für herstellende Betriebe berücksichtigen
  • interne Audits zur Eigenkontrolle nutzen: nichts übersehen – letzte Lücken schließen
  • Anforderungen der Auditoren erfüllen: vermeiden Sie Abwertungen
  • HACCP-Anforderungen an die Anlagen- und Maschinenhygiene, Dokumentation, Allergenmanagement und Food-Fraud-Prävention erfüllen: messen und wirksame Maßnahmen ergreifen
  • Einsatz der generativen KI für die Umsetzung der HACCP-Anforderungen: alle Möglichkeiten nutzen

 

Bildquelle: KI-generiert

Ideal für

Führungskräfte in den Bereichen Qualitätsmanagement und Qualitätssicherung von Lebensmittelbetrieben, die für eine vollständige Umsetzung der HACCP-Vorgaben verantwortlich sind. U.a. HACCP-Teamleitung, HACCP-Beauftragte, Hygiene-Beauftragte sowie Leitung QM & QS.

Ihr PLUS

  • Online Modul „Praxishandbuch Hygiene & HACCP​​​​​“ inkl. BEHR'S...KI: ab dem Zeitpunkt Ihrer Anmeldung bis 4 Wochen nach dem Seminar.
  • Aufzeichnung des Seminars: Nutzen Sie die Aufzeichnung bis 4 Wochen nach dem Seminar, um Fragestellungen mühelos nachzuarbeiten!
  • Perfekte Planungssicherheit: Sollten Sie kurzfristig den Termin nicht wahrnehmen, können Sie die Teilnahme an eine Kollegin/einen Kollegen übertragen!
  • Inklusive telefonischem Beratungsservice: In der Seminargebühr sind insgesamt zwei 30-minütige individuelle Beratungsgespräche mit einem der folgenden Referierenden Ihrer Wahl enthalten (bis 31.12.2026):
    • Julia Hildebrant,
    • Michaela Mückl,
    • Dr. Janin Stratmann-Selke,
    • Dr. Sylvia Wegner-Hambloch,
    • Claus-Michael Brieber,
    • Ben Buhlmann,
    • Dr. Norbert Kolb,
    • Maik Maschke,
    • Klaus Meyer,
    • Dr. Boris Riemer,
    • Lutz Rödiger,
    • Jürgen Schlösser und
    • Andreas Witsch.

In vertraulichen Gesprächen erhalten Sie Unterstützung zu Ihren konkreten Fragestellungen.

Programm

1. Tag, Mittwoch 10. Juni 2026

Artikel-Nr.: 7894-O

08:55 Uhr

Online Check-in

09:00 Uhr

Die wichtigen Feinheiten der Regelwerke: Das ist unbedingt zu beachten

mit Dr. Sylvia Wegner-Hambloch

Die aktuellen Anforderungen der Lebensmittelsicherheitsnormen IFS, FSSC 22000 und BRCGS zur Lebensmittelsicherheit:

  • Welche Zusammenhänge bestehen zwischen den Lebensmittelsicherheitsnormen und den Begriffen FSMS, PRP, GHP, OPRP und HACCP?
  • Gibt es unterschiedliche Anforderungen bei der Konformitätsbewertung zu HACCP nach der Hygiene-VO (EG) 852/2004 oder dem Codex Alimentarius?
  • Wo liegen die Grenzen des EU-Leitfadens 2022/C355 für Lebensmittelunternehmer bei der Umsetzung der guten Hygienepraxis (GHP) und des HACCP-Systems?
  • Welche Dokumentation ist unbedingt notwendig für ein HACCPSystem entsprechend der gesetzlichen und der Normforderung?
  • Reicht eine einfache Erfolgsmessung bei HACCP-Schulungen für die Lebensmittelsicherheitsnormen aus?
10:00 Uhr

Gefahren und Risiken bei der Rohwarenbeschaffung und im Betrieb analysieren und bewerten

mit Ben Buhlmann

  • Warenströme und Gefahrenanalyse mit abgeleiteten Maßnahmen: Rückschlüsse für Untersuchungsintervalle
  • Rohwaren-Spezifikationen: die wesentlichen Bestandteile zum HACCP
  • Lieferantenbewertung: Anforderungen des HACCP-Systems
  • Lieferantenaudit: Voraussetzungen für valide Ergebnisse nach HACCP-Kriterien
  • Unterschiede zwischen den unterschiedlichen Arten der Risiken und Gefahren erkennen
  • Maßnahmen bei Abweichungen
  • Risikoklasse definieren und im System umsetzen
10:45 Uhr

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Food-Fraud-Prävention nach HACCP-Kriterien

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  • Anforderungen zum Schutz vor Food Fraud
  • Risiken erkennen und bewerten unter Anwendung von HACCP-Verfahren
  • Die notwendigen Analysen beim Wareneingang und im Produktionsprozess
  • Die notwendigen Korrekturmaßnahmen bei Abweichungen
  • Fallstudie: Gefahrenanalyse, Risikobewertung, Ableitung von Maßnahmen
11:45 Uhr

Prozessrisiken, Verifizierung, Validierung: Sicher mit Mehrwert umsetzen

mit Dr. Norbert Kolb

  • Verifizierung/Validierung nutzen und praktikabel durchführen
  • Fehler und Prozessrisiken erkennen, bewerten und beheben
  • Fremdkörpermanagement im HACCP-System
  • Wirkungsvolle Linien- und Umgebungskontrollen
  • Überwachung des HACCP-Systems: Neue Gefahren und Abweichungen umgehend erkennen und beheben
12:30 Uhr

Mittagspause

13:30 Uhr

Die häufigsten Beanstandungen der Behörden zu HACCP – und wie Sie diese vermeiden

mit Klaus Meyer

  • Erwartungen der Überwachung bei der Prüfung und bei Abweichungen: Wie Sie beanstandungsfrei durch die Prüfung kommen.
  • Bewertung der Zuverlässigkeit von Unternehmen und die Folgen
  • Wann veröffentlicht die amtliche Überwachung nach § 40 Abs. 1a LFGB?
  • Möglichkeiten des Widerspruchs bei behördlichen Beanstandungen
  • Was sind Zertifikate bei den Behörden wert?
14:15 Uhr

Das interne Audit zur Eigenkontrolle nutzen

mit Dr. Sylvia Wegner-Hambloch

  • Was sind die häufigsten Auffälligkeiten bei internen Audits in den letzten Jahren?
  • Wie können Schwachpunkte erkannt werden und wie werden sie behoben?
  • Wie kann das HACCP-Systems mit internen Audits bewertet werden?
  • Was kann bei Auditkriterien, Auditzielen und Checklisten übersehen werden?
  • Welche Bedeutung hat die richtige Vorbereitung des internen Audits für das externe Audit?
15:00 Uhr

Pause

15:30 Uhr

HACCP-Verifizierung mit wirklichem, fortlaufendem Nutzen für Ihr Unternehmen

mit Dr. Andreas Daxenberger

  • Die Vorgaben von IFS, BRC und FSSC mal etwas genauer gelesen: Erwartungen der Auditoren zum HACCP und der Dokumentation
  • Erfahrungen der Audits: Hier hätten Abwertungen vermieden werden können
  • Keine Abweichung und trotzdem schlecht – auch das gibt es
  • Was haben Abweichungen mit dem HACCP-Konzept zu tun?
  • An folgende Details sollten Sie bei der Verifizierung immer denken
16:00 Uhr

"Round-Table-Gespräche"in kleinen Gruppen mit den Referierenden

Nutzen Sie die Möglichkeit zum Erfahrungsaustausch und zur detaillierten Beantwortung Ihrer Fragen im kleinen Kreis.

17:00 Uhr

Zusammenfassung der Round-Table-Ergebnisse im Plenum

17:30 Uhr

Ende des ersten Seminartages

2. Tag, Donnerstag 11. Juni 2026

08:55 Uhr

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09:00 Uhr

HACCP-Anforderungen an die Anlagen- und Maschinenhygiene

mit Dr. Janin Stratmann-Selke

  • Die Integration ins HACCP-System schaffen: bessere Gefahrenanalysen und Flow Charts erstellen
  • Die wichtigen Kriterien, nach denen Anlagen und Maschinen als CP, CCP oder PRP einzustufen sind
  • CCPs und CPs erfolgreich kontrollieren und beherrschen
  • Die Anforderungen an die Konformitäten von Betriebsmitteln und Kontaktmaterialien kennen und überprüfen
09:45 Uhr

HACCP-Anforderungen an die lückenlose Dokumentation

mit Michaela Mückl

  • Die Anforderungen der Standards von IFS über BRCGS bis zum FSSC
  • Dokumente als Risikofaktor: Wenn Wissen verloren geht und Sicherheit leidet
  • Zwischen Pflicht und Widerstand: Warum Mitarbeitende Dokumentation ablehnen
  • Unterschiedliche Dokumente in eine sinnvolle Struktur zusammenfassen: Richtlinien, Standards, Prozesse, Verfahren, Handlungsempfehlungen, Arbeitsanweisungen
  • Lückenlos dokumentieren und trotzdem Ihr Dokumentensystem verschlanken: Fokus auf die wirklich notwendigen und relevanten Dokumente
  • Die Qualität Ihrer Dokumente maximieren: Aufbau einer verständlichen Struktur mit hoher Informationsdichte
  • Ihre Dokumentenverwaltung vereinfachen: sparen und Freiräume für Kernaufgaben schaffen
10:30 Uhr

Pause

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HACCP und Rechtsvorschriften: Hier können Sie belangt werden – und so können Sie sich wehren

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  • Anforderungen und Auslegung der Basisverordnung sowie VO (EG) 852/2004
  • Die rechtliche Bedeutung von Hygiene, CP und CCP und deren Unterschiede
  • Reaktion auf Beanstandungen der amtlichen Überwachung
  • Überlegungen, um sich wegen Hygieneverstößen gegen eine Veröffentlichung nach § 40 Abs. 1a LFGB zu wehren
  • Rückruf wegen „HACCP-Mängel“?
11:30 Uhr

Einsparungen im HACCP-System – und trotzdem alle Anforderungen erfüllen

mit Andreas Witsch

  • Vorgehensweisen für eine strukturierte System-Verschlankung
  • Kerninhalte identifizieren
  • Risikobewertung der relevanten Risiken von Rohstoffgruppen und Rohstoffen
  • Transparenz über Prüf- und Probennahmekosten
  • Eigene Verifizierungsuntersuchungen mal Quechers mal Quppe reduziert Aufwand um 50 %
  • Einsparung je Reinigungszyklus neben Prüfkosten, Wartezeiten/ Rüstzeiten
  • Sicherheitscheck: Was geht – und was ist zu viel?
12:15 Uhr

Allergenmanagement nach HACCP-Kriterien

mit Jürgen Schlösser

  • HACCP-Anforderungen an das Allergenmanagement und das Monitoring
  • Allergene im HACCP-Konzept, CCP und oPRP
  • 10 Punkte für ein sicheres Allergenmanagementsystem
  • Deklaration und Kalkulation der Allergenspuren
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Fremdkörpermanagement nach HACCP-Kriterien

mit Claus-Michael Brieber

  • Fremdkörpermanagement im LM-Betrieb, Einführung in das Thema
  • Welche Methoden, um Fremdkörper zu erkennen sind in der Praxis im Einsatz? Abbildung im HACCP-Plan
  • Wie monitore, verifiziere und validiere ich die „Fremdkörper CCPs“?
  • Fehlererkennung mittels Vision AI (Bilderkennungs KI)
  • Vorteile der Vision AI gegenüber klassischer Bilderkennung
14:45 Uhr

Einsatz der generativen KI für die Umsetzung der HACCP-Anforderungen

Analyse und Verbesserung eines Beispiel-HACCP-Konzeptes

mit Julia Hildebrant

  • Potentiale der generativen KI für die Verbesserung Ihres HACCPs nutzen
  • Grenzen erkennen
  • Verbesserungspotential entdecken und Dokumentation vereinfachen
  • Schritt - für Schritt - Ablauf für den Einsatz der generativen KI für Ihr HACCP-System für Anwendung in Ihrem Unternehmen.
15:30 Uhr

Pause

15:45 Uhr

HACCP-Prüfkatalog der Lebensmittelkontrolle für Herstellungsbetriebe

mit Maik Maschke

  • Rechtsbasis für den HACCP-Prüfkatalog
  • Darauf achten die Lebensmittelkontrolleure vor Ort
  • Erwartete Dokumentation zu HACCP
  • Mitwirkungspflicht der Unternehmer bei amtlichen Kontrollen
  • Hier sind die Grenzen der amtlichen Kontrolle
  • Die häufigsten Beanstandungen zu HACCP
16:30 Uhr

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17:15 Uhr

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Ausgebucht
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zzgl. MwSt (€ 379,62)

Referierende

nach einigen Stationen im Qualitätswesen in mittelständischen Unternehmen und Konzernen der Lebensmittelbranche aktuell tätig als Leiter der Qualitätssicherung und Entwicklung bei Henry Lamotte Oils GmbH.
Von seinem Heimathafen, der Hansestadt Hamburg, unterstützt Ben Buhlmann seit gut 30 Jahren Lebensmittelunternehmen, vom Startup bis zum Konzern, vom Importeur oder Händler bis zum Produzenten oder Logistikdienstleister dabei, Qualitäts- und Risikomanagementsysteme einzuführen und praxisorientiert weiterzuentwickeln, egal ob HACCP, IFS, FSSC 22000 oder andere GFSI Standards. Er war zuvor Geschäftsführer von Beratungs-, Labor- und Zertifizierungsgesellschaften und ist nun freiberuflich tätig, in genau der Konstellation, die seinen Kunden zum Erfolg verhilft, ob als Telefonjoker, Berater, Coach oder Interim.
Studium der Lebensmittelchemie an der LMU München, staatlich geprüfter Lebensmittelchemiker. Promotion und nachfolgend wissenschaftliche Arbeit an der TU München (Wissenschaftszentrum für Ernährung, Landnutzung und Umwelt). Danach drei Jahre als fachlicher Bereichsleiter der TÜV VITACERT GmbH zuständig für die Entwicklung, Einführung und Umsetzung von Zertifizierungsdienstleistungen für die Lebensmittel- und Futtermittelproduktion. Auditor für ISO 9001, IFS, BRC, GMP+, FAMI-QS, HACCP und ISO 22000. Leiter der Zertifizierungsstelle Lebensmittel/Futtermittel bei der TÜV SÜD Management Service GmbH. www.tuev-sued.de/lebensmittelsicherheit
Julia Hildebrant ist Ökotrophologin (B.Sc.) und hat einen Master in Food and Agribusiness (M.Sc.). Mit langjähriger Erfahrung als Qualitätsverantwortliche in der Lebensmittelindustrie, insbesondere in der Back- und Süßwarenbranche, unterstützt sie kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) beim Aufbau, der Optimierung und Weiterentwicklung von QM-Systemen. Als Agile Coach (IHK), KI-Trainerin (TÜV) und IFS recognized Consultant kombiniert sie menschliche und künstliche Intelligenz, um maßgeschneiderte, zukunftsfähige und nachhaltige Ansätze für die Lebensmittelsicherheits- und Qualitätskultur zu gestalten.
Der Experte im Qualitätsmanagement war lange in beratender Tätigkeit bei der WorléeNatur-Produkte GmbH tätig. Er ist Mitglied in deutschen und europäischen Industrieverbänden, mit Leitungsfunktion einzelner Arbeitsgruppen. Als Fachautor und Referent zu Qualitätssicherungsthemen aus den Bereichen HACCP, Lieferantenmanagement, Bio-Produkte und weiteren Themen ist er immer am Puls des Geschehens der Branche.
Maik Maschke, Bundesvorsitzender des Bundesverbands der Lebensmittelkontrolleure Deutschlands e. V. Der BVLK wurde 1978 als berufsständische Organisation gegründet. Unter dem Dach des BVLK werden die beruflichen, wirtschaftlichen und sozialen Interessen von ca. 2.500 deutschen Lebensmittelkontrolleurinnen und Lebensmittelkontrolleure vertreten, die in den fünfzehn Mitgliedsverbänden organisiert sind. Dies entspricht einem Organisationsgrad von über 90 % aller deutschen Lebensmittelkontrolleurinnen und Lebensmittelkontrolleure. Die Schwerpunkte liegen im Bereich der Weiter- und Fortbildung der Kolleginnen und Kollegen, im Wissens- und Erfahrungsaustausch mit Wissenschaft, Wirtschaft und NGOs sowie in der Förderung und dem Ausbau der Zusammenarbeit mit den gesetzgebenden Organen, um eine praktische und einheitliche Durchführung der amtlichen Lebensmittelüberwachung (nicht nur in Deutschland) zu erreichen. Der BVLK ist ist u. a. Mitglied in der Europäischen Arbeitsgemeinschaft für Lebensmittelkontrolle und Verbraucherschutz (EWFC) und in der Internationalen Föderation der Umweltgesundheit (IFEH).
Leitender Städtischer Veterinärdirektor, Fachtierarzt für öffentliches Veterinärwesen, seit 2010 Leiter des Amtes für Verbraucherschutz der Landeshauptstadt Düsseldorf, seit 2001 Dozent an der Akademie für öffentliches Gesundheitswesen für die Ausbildung von Lebensmittelkontrolleuren, amtlichen Fachassistenten und amtlichen Kontrollassistenten, seit 2006 Dozent am Institut für öffentliche Verwaltung NRW für die Ausbildung der Veterinärreferendare, seit 1997 DGQ-Qualitätsbeauftragter und Interner Auditor für die Lebensmittelwirtschaft.
Studium Ernährung und Versorgungsmanagement an der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf. Über 10-jährige Tätigkeit als QM-Leitung eines mittelständischen Süßwarenherstellers mit dem Fokus auf Produkten für Kleinkinder und Allergiker. Danach selbstständig in beratender Funktion für Unternehmen der Lebensmittelindustrie und des Lebensmittelhandwerks. Zentrale Themen sind die Sicherung von Prozessen/HACCP, Zertifizierung (insbesondere nach IFS Food), Rohstoffabsicherung und das Coaching von Qualitätsfachkräften.
Rechtsanwalt; Partner bei SEITZ & RIEMER, spezialisiert auf Lebensmittelrecht und Gewerblichen Rechtsschutz, Lehrbeauftragter an der Dualen Hochschule Baden-Württemberg, Mitglied im Rechtsausschuss des Lebensmittelverband Deutschland e. V.
Technischer Assistent Fachrichtung Chemie und Studium der Lebensmitteltechnologie. Seit über 20 Jahren in verschiedenen Unternehmen als QMB und Leiter Qualitätswesen tätig.
Dipl. Ing. der Lebensmitteltechnologie; über 30 Jahre für die Dr. Oetker Gruppe auf unterschiedlichen Positionen im internationalen Einsatz; Mitarbeit bei Aufbau und Integration von zahlreichen Gesellschaften, fachlich verantwortlich für QS, QM und Produktentwicklung, lange Bindeglied zwischen internationalem Einkauf und Produktentwicklung; harmonisierte zahlreiche internationale QS-Systeme. Gründungsmitglied des Runden Tisches für Allergen-Management, Gründungsmitglied des Fachausschusses Allergen-Management beim BLL und Teilnehmer einiger Workshops bei der EU-Kommission zu Themen der QS. Arbeitet heute als unabhängiger Consultant für die Lebensmittelindustrie.
Studium der Tiermedizin an der Stiftung Tierärztliche Hochschule Hannover. 2003 promovierte sie zum Ph.D. im Feld Mikrobiologie, 2006 hat Sie die Promotion zum Dr. med. vet. im Bereich der angewandten Mikrobiologie (Milch) absolviert. Nach Stationen in der Infektionsdiagnostik und Hygiene im Bereich der Primärerzeugung (Stallklima) liegt der Tätigkeitsschwerpunkt seit 2014 im Bereich der Lebensmittelhygiene und des Lebensmittelrechts.
Studium und Promotion im Fach Lebensmittelchemie an der Universität Bonn, nach der Assistentenzeit drei Jahre Applikationschemikerin für computergestützte Analysengeräte, zehn Jahre in der zentralen Qualitätssicherung eines europäischen Herstellers für diätische Lebensmittel, danach über sechs Jahre als Geschäftsführerin einer Dienstleistungsgesellschaft verantwortlich für das Qualitätsmanagement einer Unternehmensgruppe mit Sitz in der Schweiz. Seit 1999 Vorsitzende der Arbeitsgruppe "Qualitätsmanagement und Hygiene"der Lebensmittelchemischen Gesellschaft. Im Juli 2003 Gründung der Unternehmung "SLQ-Systeme für Lebensmittelsicherheit und Qualität", die die Nahrungsmittelindustrie bei der Vorbereitung von Zertifizierungsaudits, bei der Durchführung von Workshops und Schulungen zu Qualität und Hygiene und bei der Erstellung von HACCP-Studien für neue Anlagen unterstützt.
Koch und staatlich geprüfter Techniker Fachrichtung Lebensmittelkonservierung, bei Develey Senf & Feinkost GmbH als Leiter Risikomanagement im Bereich des Lebensmittelrechts insbesondere tätig in der Allergenthematik; Teilnehmer am Runden Tisch des DAAB "Lebensmittelallergien und Allergenmanagement - Lebensmittelindustrie und Verbraucher im Dialog"Teilnehmer der Stakeholder- Konferenz "Risiko Allergene? Risikobewertung und Kennzeichnung unbeabsichtigter Allergeneinträge",Mitglied im Fachausschuss des BLL Allergene.

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Frau Caroline Kaul
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040/ 22010-91
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Lebensmittelindustrie
HACCP für Fortgeschrittene - intensiv
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