Im Lebensmittel- und Veterinärinstitut Oldenburg des Niedersächsischen Landesamts für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (LAVES) wurden im Jahr 2025 insgesamt 28 Proben Salatgurken auf Pflanzenschutzmittelrückstände untersucht. Zehn Proben stammten aus den Niederlanden, je acht aus Spanien und Deutschland, bei zwei Proben war die Herkunft nicht angegeben.
In 21 Proben (= 75 Prozent), darunter acht aus den Niederlanden, vier aus Spanien, sieben aus Deutschland sowie die beiden Proben ohne Angabe der Herkunft, waren Pestizidrückstände nachweisbar. In den weiteren sieben Proben (= 25 Prozent) wurden keine Rückstände von Pflanzenschutzmitteln nachgewiesen. Dabei handelte es sich um vier Proben Salatgurken aus Spanien aus ökologischem Anbau, sowie um drei Proben aus konventionellem Anbau, wovon zwei aus den Niederlanden und eine aus Deutschland stammten.
Mehrfachrückstände, das heißt zwei oder mehr Wirkstoffe pro Probe, waren in 16 Proben (= 57 Prozent) feststellbar. Am häufigsten wurden zwei Wirkstoffe pro Probe detektiert. Die höchste Anzahl von sechs Wirkstoffen wurde in einer Probe aus Deutschland bestimmt. In den Salatgurken wurden insgesamt 20 verschiedene Wirkstoffe bestimmt (siehe Abbildung drei). Am häufigsten wurden die Fungizide Cyprodinil (neunmal) und Propamocarb (neunmal) sowie das Insektizid Flonicamid (siebenmal) nachgewiesen.
Quelle: Meldung Niedersächsischen Landesamts für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (LAVES)
Dr. Greta Riel