Um die Belastung von Süßkartoffeln mit Dioxinen und PCB zu überprüfen, untersuchte das Lebensmittel- und Veterinärinstitut Oldenburg des Niedersächsischen Landesamts für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit im Jahr 2025 im Rahmen eines Projektes insgesamt 20 Proben Süßkartoffeln. Der überwiegende Anteil der untersuchten Proben stammte aus Ägypten (8). Darüber hinaus sind Proben aus Spanien (3), den USA (3), Portugal (2), Deutschland (2) und unbekannter Herkunft (2) untersucht worden.
Die Gehalte an Dioxinen, ausgedrückt als WHO-PCDD/F-TEQ (upper bound), lagen im Mittel bei 0,03 Pikogramm pro Gramm (pg/g) Frischgewicht. Daher ist bei keiner Probe eine Überschreitung des empfohlenen Auslösewertes von 0,30 pg/g Frischgewicht festgestellt worden. Für die Summe der dioxinähnlichen PCB (dl-PCB), ausgedrückt als WHO-PCB-TEQ (upper bound), lagen die Gehalte bei allen Proben unterhalb einer Bestimmungsgrenze von 0,01 pg/g Frischgewicht. Auch in diesem Fall gab es keine Überschreitung des empfohlenen Auslösewertes von 0,10 pg/g Frischgewicht. Die Ergebnisse der Untersuchung auf nicht-dioxinähnliche PCB (ndl-PCB) waren ebenfalls unauffällig. Die Gehalte einzelner Kongenere der nicht-dioxinähnlichen PCB (ndl-PCB) lagen unterhalb einer Bestimmungsgrenze von 0,03 Nanogramm pro Gramm (ng/g) Frischgewicht. Nur in einem Fall ließ sich das PCB-Kongener PCB28 in einer Konzentration von 0,03 ng/g Frischgewicht bestimmen. Für den Gehalt an ndl-PCB in Süßkartoffeln existieren keine gesetzlichen Grenzwerte.
Quelle: Meldung Niedersächsisches Landesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (LAVES)