Pestizidrückstände in Spargel und Rharbarber?
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Pestizidrückstände in Spargel und Rharbarber?

Mit der Spargelsaison beginnen auch die Untersuchungen im Lebensmittel- und Veterinärinstitut (LVI) Oldenburg des Niedersächsischen Landesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (LAVES). 

In den Laboren des LVI wird auf Rückstände von Pflanzenschutzmitteln untersucht: Insgesamt 62 Proben wurden für das Jahr 2025 abgeschlossen. 60 Proben enthielten keine nachweisbaren Rückstände, lediglich in zwei Proben waren Rückstände vorhanden. Höchstgehaltsüberschreitungen wurden nicht festgestellt. 

Im Einzelnen: Sämtliche Proben aus Deutschland (41) blieben ohne Nachweis, darunter 34 Proben aus niedersächsischem Anbau (29x weißer Spargel, 5x grüner Spargel). Bei den 62 Proben handelte es sich um weißen (45) und grünen (17) Spargel. Die Herkunftsländer des weißen Spargels waren: Deutschland (35), Griechenland (5), Italien (2), Peru (2), Spanien (1); der grüne Spargel kam aus: Spanien (7), Deutschland (6) sowie Mexiko (4). Die zwei Proben mit einer Rückstandsbelastung, die allerdings unter dem gesetzlich festgelegten Höchstgehalt lagen, kamen aus Peru (1) und Griechenland (1). Neben der Überprüfung der Einhaltung von Höchstgehalten wird bei deutschen Proben zusätzlich geprüft, ob nachgewiesene Rückstände aus einer zugelassenen bzw. genehmigten Anwendung stammen. Auch hier gab es keinen Grund zur Beanstandung.

Im LVI wurde auch Rhabarber untersucht. 26 Proben Rhabarber – allesamt aus Deutschland, davon zehn aus Niedersachsen – wurden auf Pflanzenschutzmittelrückstände geprüft, Rückstände wurden nicht nachgewiesen. Im Vorjahr gab es bei einer Probenzahl von 24 noch eine Höchstmengenüberschreitung und drei Proben mit Rückständen. Mit Start der Saison sowohl für Spargel als auch für Rhabarber beginnen im LAVES nun auch die Probenahmen und damit die Untersuchungen in diesem Jahr. 

Quelle: Meldung Niedersächsisches Landesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (LAVES)

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