Knapp 20.500 Lebensmittelproben hat die sächsische Landesuntersuchungsanstalt für das Gesundheits- und Veterinärwesen im vergangenen Jahr untersucht. Bei 15,4 % davon stellten die Prüfer Mängel fest – das entspricht mehr als jeder siebten Probe. In 50 Fällen bewertete die Behörde die Funde sogar als gesundheitsschädlich, wie aus dem neuen Jahresbericht hervorgeht.
Bei Dubai-Schokolade zeigte sich, dass keine Probe ohne Mängel war. So stammte keines der Produkte tatsächlich aus Dubai, sondern meist aus der Türkei. Auch fehlten Warnhinweise auf enthaltene Zusatzstoffe. Bei neuen Trends im Bereich der Süßigkeiten sollte man immer eine gesunde Vorsicht walten lassen. Auch andere Lebensmittel wie Kaffee, Rooibos-Tee, Olivenöl und Manuka-Honig wurden auf ihre Echtheit untersucht. So bestehe bei Kaffee die Gefahr, dass billigere Robusta-Bohnen den als Arabica gekennzeichneten Sorten beigemischt werden, erklärt die Expertin. In den Laboren habe sich dazu aber kein Hinweis bei den untersuchten Proben ergeben. Dagegen fanden sich bei Garnelen Wasserzusätze, die das Verkaufsgewicht erhöhen. Auch bei Olivenöl wurden auf Basis von sensorischen Tests 3 von 25 Proben als nicht konform mit der höchsten Güteklasse "nativ extra" eingestuft.
Quelle: Meldung t-online.de.de vom 20.08.2026