Das Bayerische Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) hat im laufenden Jahr sowohl fleischhaltige als auch vegetarische und vegane Grillprodukte untersucht. Die erfreuliche Nachricht: Bei 254 (97 %) der insgesamt 262 Proben gab es keinen Grund zu Beanstandung.
Das gilt nicht nur für Fleisch-Fans, sondern auch für Anhänger der fleischlosen Kost. So nahmen die Expertinnen und Experten des LGL 2026 unter anderem 11 Grillkäse und 12 weitere vegetarische sowie vegane Grillprodukte in Hinblick auf ihre Beschaffenheit unter die Lupe. Das Ergebnis: Keines der vegetarischen bzw. veganen Lebensmittel musste beanstandet werden.
Daneben wurde eine breite Produktpalette von 180 fleischhaltigen Grillprodukten sensorisch sowie auf die Tierart und die Beschaffenheit analysiert, darunter Bratwürste, Steaks, Filets und andere Fleischteilstücke zum Grillen, Fleischspieße und sonstige Grillprodukte. Dabei wurde lose und fertigverpackte Ware untersucht. Ergebnis: Lediglich eines dieser Produkte, in diesem Fall fertigverpackt, musste aufgrund des sensorischen Befundes als bereits verdorben eingestuft werden, zwei weitere fertigverpackte Produkte wurden aufgrund von Kennzeichnungsmängeln beanstandet. 59 weitere Proben mariniertes Grillfleisch der Tierarten Rind, Schwein und Geflügel wurden zudem mikrobiologisch und sensorisch untersucht. Das Ziel dieser Untersuchungen war es, bestimmte Keime zu identifizieren, die auf Mängel in der Herstellungshygiene oder Überlagerung hinweisen. Das Ergebnis: Fünf Proben (8,5 %) wurden beanstandet, davon waren zwei Produkte (in beiden Fällen lose Ware) verdorben. Zwei weitere Produkte (fertigverpackte Ware) wurden aufgrund von Hygienemängeln in der Herstellung sowie ein weiteres Produkt (lose Ware) aufgrund einer zu hohen Lagertemperatur beanstandet.
Quelle: Bayerisches Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) vom 01.09.2026