Die aktuellen HACCP-News
Geflügelpest-Risikoampel: Neues Online-Tool
Ein neues Online-Tool bietet Landwirten die kostenfreie Möglichkeit, die individuelle betriebliche Biosicherheit bewerten zu lassen. Dadurch können Betriebe noch besser Vorsorgemaßnahmen zum Schutz des eigenen Geflügelbestands treffen. Die Risikoampel wurde am 19.06.2018 im Rahmen einer Fachtagung von der Universität Vechta gemeinsam mit dem Friedrich-Loeffler-Institut (FLI), dem Niedersächsischen Geflügelwirtschaftsverband e. V. (NGW), der QS Fachgesellschaft Geflügel GmbH und dem Zentralverband der Deutschen Geflügelwirtschaft e. V. (ZDG) vorgestellt...Weiterlesen
Neonikotinoide: Die EFSA bewertet Notfallwendungen
Die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) hat die wissenschaftlichen Grundlagen für die Zulassungen von Neonikotinoid-haltigen Pflanzenschutzmitteln für in 2017 in sieben EU-Mitgliedstaaten erteilten Notfallsituationen geprüft. In den von der EFSA erstellten Berichten wird für jedes der sieben Länder bewertet, ob die Neonikotinoid-haltigen Produkte durch andere Pflanzenschutzmittel hätten ersetzt werden können und nicht-insektizide Alternativen verfügbar sind...Weiterlesen
Kabinettsbeschluss zum Pflegepersonal–Stärkungsgesetz liegt vor
Am 01. August hat das Kabinett den Entwurf des Pflegepersonal-Stärkungsgesetzes (PpSG) verabschiedetet. Inhalt des Gesetzes ist ein Sofortprogramm, mit dem die Arbeitssituation in der Pflege ab 2019 spürbar verbessert werden soll...Weiterlesen
Postboten als Pflegehelfer
In Zusammenarbeit mit der Deutschen Post hat der Verbund Herbsthelfer ein bundesweites Pilotprojekt „Post Persönlich 2.0“ ins Leben gerufen. Dabei sollen die Postboten die Post an die Empfänger persönlich übergeben und den Gesundheitszustand erfragen. Der Verbund Herbsthelfer besteht aus Vertretern...Weiterlesen
Entscheidung des EuGH zur Mutagenese
In seinem Urteil vom 25.07.2018 stellt der Gerichtshof der Europäischen Union (EuGH) fest, dass durch Mutagenese gewonnene Organismen GVO im Sinne der GVO-Richtlinie sind. Durch die Verfahren und Methoden der Mutagenese wird eine auf natürliche Weise nicht mögliche Veränderung am genetischen Material eines Organismus vorgenommen...Weiterlesen
„Vanilleeis“ oft mit zu wenig Vanille
Das Magazin ÖKO-TEST fand heraus, dass von 19 getesteten Haushaltspackungen Vanilleeis der Vanilleanteil bei sechs Packungen „gering“ bis „sehr gering“ war. Nur bei elf war er „hoch“ bis „in Ordnung“ und nur bei einer Packung fanden die Tester einen sehr hohen wertgebenden Anteil an Vanille...Weiterlesen
BfR bewertet Kunststoffbestandteile aus Küchenutensilien
Beim Backen, Braten und Kochen leisten Küchenhelfer wie z.B. Kochlöffel oder Pfannenwender aus Polyamid (PA) vielfältige Dienste. Allerdings können Bestandteile dieses Kunststoffs aus den Utensilien in die Lebensmittel übergehen. Nach einem Bericht des Überwachungsamtes migrieren Polyamid-Oligomere aus diesen Küchenhelfern in Lebensmittel-Simulanzien. Es wurde ein Übergang von bis zu 17,6 mg/kg des PA66-Oligomers 1,8-Diazacyclotetradecan-2,7-dion nachgewiesen...Weiterlesen
Noch kein Glyphosat-Verbot in Frankreich
Der französische Präsident Macron wollte laut www.faz.net vom 29.05.2018 das umstrittene Herbizid Glyphosat auf Landesebene verbieten. Die Nationalversammlung lehnte ein gesetzliches Aus für den Herbizidwirkstoff ab. Präsident Macron hatte noch im Herbst angekündigt, Glyphosat innerhalb von drei Jahren zu verbieten und kündigte daraufhin Schritte für ein nationales Verbot an...Weiterlesen
Hygieneanforderungen bei geschnittenen Melonen
Das Lebensmittel- und Veterinärinstitut Braunschweig/Hannover - Standort Braunschweig des LAVES hat in den Jahren 2016/2017 insgesamt 38 Proben aufgeschnittener Melonen auf Salmonellen und Listerien untersucht. In keiner der aus dem Einzelhandel entnommenen und überprüften Produkte konnten die genannten pathogenen Keime nachgewiesen werden...Weiterlesen
Fettschadstoffe: Fragen und Antworten
3-Monochlorpropandiol (3-MCPD), 2-Monochlorpropandiol (2-MCPD) und deren Fettsäureester sowie Glycidyl-Fettsäureester sind prozessbedingte Kontaminanten in Lebensmitteln, die ein gesundheitsschädigendes Potential aufweisen und daher in Lebensmitteln unerwünscht sind. Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) beantwortet Fragen zu den genannten Fettschadstoffen...Weiterlesen
Lebensmittelbedingter Krankheitsausbruch durch Listeria monocytogenes
Die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) berichtete bereits im März dieses Jahres über einen lebensmittelbedingten Krankheitsausbruch. Gefrorener Mais wurde als die wahrscheinliche Quelle dieses Ausbruchs, der durch Listeria monocytogenes verursacht wurde, ermittelt...Weiterlesen
Solaningehalt in Speisekartoffeln
In seiner Stellungnahme vom 23. April 2018 bewertete das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) das Risiko durch Solanin in Speisekartoffeln neu und legte einen Glykoalkaloidgehalt von Speisekartoffeln von unter 100 mg/kg Frischgewicht als unbedenklich fest...Weiterlesen
Norddeutschland: Pflanzenschutzmittelrückstände in Kartoffeln?
Die Norddeutsche Kooperation ‒ ein Verbund der Landesuntersuchungseinrichtungen von Berlin, Brandenburg, Bremen, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen und Schleswig-Holstein ‒ hat Kartoffeln aus regionalem und überregionalem Anbau auf Rückstände von Pflanzenschutzmitteln untersucht. Von 98 Proben frischer Speisekartoffeln sind 88 % rückstandsfrei. In 12 % wurden Pflanzenschutzmittelrückstände oberhalb der Bestimmungsgrenze nachgewiesen. Zulässige Höchstgehalte wurden nicht überschritten ‒ trotz des Nachweises von Mehrfachfunden in vier Proben...Weiterlesen
EuGH: Rituelle Schlachtungen nur in zugelassenen Schlachthöfen
Rituelle Schlachtungen von Rindern, Schafen und Ziegen ohne Betäubung dürfen in Europa nur in zugelassenen Schlachthöfen durchgeführt werden. Laut einer Entscheidung des Gerichtshofes der Europäischen Union (EuGH) in Luxemburg (Urteil in der Rechtssache C-426/16) beeinträchtigt diese Verpflichtung nicht die Religionsfreiheit, da sie die freie Vornahme von rituellen Schlachtungen nur organisieren und dazu Vorgaben technischer Natur geben soll, und zwar unter Berücksichtigung der wesentlichen Regeln für das Tierwohl und die Gesundheit der Tierfleischkonsumenten. Eine rituelle Schlachtung in „temporären Schlachtstätten“ ist infolgedessen ausgeschlossen...Weiterlesen
Pestizide: Neue Empfehlungen zu Lebensmitteln für Säuglinge und Kleinkinder
Die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) hat eine Reihe von Empfehlungen zum weiteren Schutz von Säuglingen und Kleinkindern vor potenziellen Risiken durch Pestizidrückstände in Lebensmitteln abgegeben. Die Empfehlungen sind Teil einer umfassenden Bewertung der Sicherheit von Pestizidrückständen in für Säuglinge und Kleinkinder bestimmte Lebensmitteln. Bei ihrer Bewertung verwendete die EFSA die in 2017 vom Wissenschaftlichen Ausschuss der EFSA erarbeiteten Leitlinien zur Bewertung von Stoffen in Lebensmitteln für Säuglinge (< 16 Wochen) sowie die Ergebnisse einer Literaturrecherche zu neuen Erkenntnissen über die Entwicklung verschiedener Systeme bei Säuglingen und Kleinkindern...Weiterlesen
EFSA: Trans-Fettsäuren ‒ wissenschaftliche und technische Unterstützung
Die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) hat aufgrund des Mandats (M-2018-0073) für eine wissenschaftliche und technische Unterstützung der EU-Kommission hinsichtlich der aktuellen Datenlage zu Trans-Fettsäuren (TFA) einen „Technical Report“ zu TFA veröffentlicht...Weiterlesen