Die aktuellen HACCP-News
Deutschland: Geringes Brucellose-Risiko durch Stutenmilch
Brucellen werden vor allem durch Schafe, Ziegen, Rinder oder Schweine auf den Menschen übertragen. Menschen können sich direkt beim Tier oder über vom Tier gewonnene Lebensmittel infizieren...Weiterlesen
MRI: Viel Salz schädigt Gesundheit
Das Max Rubner-Institut (MRI) schließt sich den Empfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) an, sich an nationalen und internationalen Initiativen zur bevölkerungsweiten Reduktion der Speisesalzzufuhr zu beteiligen...Weiterlesen
Haftungsrisiken im Pflegealltag minimieren
Der Dienstalltag in der Pflege ist zum Teil von Hektik und Zeitdruck geprägt. Gerade in Zeiten, in denen sich Pflegedienste dem generalisierenden Vorwurf von Abrechnungsbetrügereien ausgesetzt sehen, kommen Nachrichten über strafrechtliche Verurteilungen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zur Unzeit. Ein Amtsgericht hatte nämlich kürzlich eine Pflegerin wegen fahrlässiger Tötung zu mehreren Monaten Freiheitsstrafe auf Bewährung und Geldstrafe verurteilt. Der von ihr betreute Patient, hatte sich in der viel zu heißen Badewanne verbrüht...Weiterlesen
Neues Forschungsprojekt: Erhöht Luftverschmutzung das Alzheimer-Risiko?
Aktuelle Beobachtungsstudien zeigen, dass Menschen, die in der Nähe von vielbefahrenen Straßen leben, ein erhöhtes Risiko für kognitive Einschränkungen haben. Dr. Roel Schins vom IUF- Leibniz-Institut für umweltmedizinische Forschung in Düsseldorf will nun gemeinsam mit seinem niederländischen Projektpartner Prof. Dr. Flemming Cassee (RIVM Bilthoven/NL) herausfinden, ob eine schlechte Luftqualität in der Nähe von vielbefahrenen Straßen die Entwicklung der Alzheimer-Krankheit beeinflussen kann...Weiterlesen
Natamycin nur in der Käserinde?
Das Lebensmittel- und Verterinärinstitut Oldenburg des LAVES untersuchte in den Jahren 2016 und 2017 die Rinde und das Käseinnere von Käseproben auf deren Natamycin-Gehalt. Anlass für die Untersuchungen war die Tatsache, dass Natamycin in geringem Umfang auch in der Humanmedizin als Therapeutikum verwendet wird...Weiterlesen
Gefrorener Mais wahrscheinliche Quelle von Listeria monocytogenes-Ausbruch
Wie die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) berichtet, sind gefrorener Mais und möglicherweise anderes Tiefkühlgemüse die wahrscheinliche Quelle eines Ausbruchs von...Weiterlesen
Keine Fleisch-Namen für Vegetarische Lebensmittel in Frankreich
Wie die Lebensmittelzeitung berichtet, dürfen in Frankreich Fleischersatzprodukte keine Fleischbegriffe mehr im Namen tragen...Weiterlesen
Füllmengenangabe bei Speiseeis
Ein Rentenentwurf des Bundeswirtschaftsministeriums zur Novellierung des Fertigpackungsrechts befindet sich seit Juni im Anhörungsverfahren...Weiterlesen
Salmonella Agona-Ausbruch: Ursache verzehrsfertige Lebensmittel?
Es wurden insgesamt 147 Fälle gemeldet, in denen Personen mit Stämmen von Salmonella Agona infiziert waren...Weiterlesen
Aktuelle Studien relativieren Belastung durch Mineralöle
Das Niederländische National Institute for Public Health and the Environment (RIVM) hat eine Übersichtsstudie zur Situation der Verbraucherbelastung mit Mineralölkohlenwasserstoffen (MOH) veröffentlicht...Weiterlesen
BPA als Ursache für „Kreidezähne“ unwahrscheinlich
Bisphenol A (BPA) ist ein Ausgangsstoff für Polycarbonat-Grundstoffe und Epoxidharz und gehört zu den weltweit am meisten produzierten Chemikalien...Weiterlesen
Salatcups im Test
Im Lebensmittel- und Veterinärinstitut Braunschweig/Hannover des Niedersächsischen Landesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (LAVES) wurden 2017 insgesamt 23 Proben vorverpackte Salatcups aus dem Einzelhandel auf ihren mikrobiologischen Zustand, die Zusammensetzung und die Kennzeichnung untersucht...Weiterlesen
Produkt mit Pflanzenfett darf nicht „Crème fraîche“ heißen
Eine Mischung aus pflanzlichen Fetten und Milch darf nicht als „Creme fraîche“ bezeichnet werden...Weiterlesen
Baden-Württemberg: Importkontrollen auf Mykotoxine
Im Rahmen der amtlichen Lebensmittelüberwachung werden am Chemischen und Veterinäruntersuchungsamt (CVUA) Sigmaringen Importproben auf Mykotoxine untersucht...Weiterlesen
Europäische Verbraucherschutzorganisation kritisiert Lebensmittelkennzeichnung
Unter dem Titel „Food Labels: Tricks of the Trade“ veröffentlichte die Europäische Verbraucherorganisation (BEUC) eine Dokumentation zu irreführenden Produktkennzeichnungen und Aufmachungen aus unterschiedlichen EU-Ländern...Weiterlesen
Thunfisch umgerötet
Die Chemischen und Veterinäruntersuchungsämter (CVUA) Freiburg und Karlsruhe analysierten in einer gezielten Aktion seit Ende 2016 und im Jahr 2017 56 Thunfischproben aus dem Einzel- und Großhandel, die überwiegend in unter Schutzgasatmosphäre verpackt waren sowie auch lose Ware. Insgesamt mussten 17 Proben beanstandet werden, da sie in unzulässiger Weise mit Nitriten (Kaliumnitrit E 249, Natriumnitrit E 250) in Form von Nitritpökelsalz und Nitraten (Natriumnitrat E 251, Kaliumnitrat E 252), wie sie üblicher Weise bei Fleischerzeugnissen zur „Umrötung“ verwendet werden, behandelt worden waren...Weiterlesen
Mineralwasser „ursprünglich rein“?
Mit einem klaren Nein beantwortete die Stiftung Warentest diese Frage. Denn, Rückstände aus Landwirtschaft und Haushalten stellen die ursprüngliche Reinheit in Frage. Auch bei dem aktuellen Test von 30 Proben Natürlicher Mineralwässer fielen drei Wässer mit Spuren von Abbauprodukten von Pflanzenschutzmittelwirkstoffen auf. Hinzu kamen in einer Probe noch Rückstände von Süßstoffen. Die Gehalte lagen unter 0,07 µg/l, d.h. in einem gesundheitlich unkritischen Bereich...Weiterlesen
BfR bewertet Cadmium- und Bleihöchstgehalte für Babynahrung
Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) hat auf Grundlage der Daten aus dem Bundesweiten Überwachungsplan (BÜp) 2015 und dem Monitoring 2015 hat die Gehalte von Blei und Cadmium in Säuglings- und Kleinkindernahrung gesundheitlich bewertet. Anlass für diese spontane Reaktion war laut BfR die Tatsache, dass Cadmium (Cd) und auch Blei (Pb) die menschliche Gesundheit schädigen können...Weiterlesen
Olivenöl: Änderung von Kennzeichnungsvorschriften
Im EU-Amtsblatt wurde die Delegierte Verordnung (EU) 2018/1096 der Kommission vom 22.05.2018 zur Änderung der Durchführungsverordnung (EU) Nr. 29/2012 in Bezug auf die Bestimmungen über bestimmte Angaben in der Etikettierung von Olivenöl (ABl. L 197 vom 03.08.2018, S. 3) veröffentlicht. Die Verordnung enthält ...Weiterlesen
Fortschritte beim Kampf gegen Antibiotikaresistenzen
Laut einem aktuellen Bericht der Food and Agriculture Organization of the United Nations (FAO), der World Organisation for Animal Health (OIE) und der World Health Organization (WHO) leiten immer mehr Länder weltweit Maßnahmen gegen Antibiotikaresistenzen ein ‒ 93 Länder haben Strategien entwickelt (2017: 79). Weitere 51 Länder befinden sich in der...Weiterlesen
Weltweite Gentechnik-Anbauflächen in 2017
Nach Angaben des International Service for the Acquisition of Agri-biotech Applications (ISAAA) hat es bei den weltweiten Anbauflächen von gentechnisch veränderten (GV) Pflanzen in 2017 einen Anstieg um 3 % (= 4,7 Mio. Hektar) auf 189,8 Mio. ha (2016: 185,1 Mio. ha) gegeben...Weiterlesen
Cadmium in Säuglings- und Kleinkindernahrung: EU-Höchstgehalte ausreichend
Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) hat auf Grundlage der Gehaltsdaten aus dem Bundesweiten Überwachungsplan (BÜp) 2015 und dem Monitoring 2015 die Gehalte von Blei und Cadmium in Säuglings- und Kleinkindernahrung gesundheitlich bewertet...Weiterlesen
Wunderwaffe „Kaltes Plasma“: Keime auf Lebensmitteln effektiv reduzieren
Kaltes Plasma wird bereits seit einigen Jahren zum Beispiel zur Desinfektion von medizinischem Werkzeug, bei der Händehygiene und der Entkeimung von Saatgut eingesetzt. Forscher vom Institut für Lebensmittelqualität und -sicherheit der Stiftung Tierärztliche Hochschule Hannover (TiHo) haben nun gemeinsam mit der terraplasma GmbH eine neue Methode entwickelt, um Lebensmittel vor Bakterien zu schützen und sie damit noch sicherer zu machen...Weiterlesen
Speiseöle im Test: PAK-Gehalte und Kennzeichnung
2017 wurden vom Lebensmittel- und Veterinärinstitut Braunschweig/Hannover des Niedersächsischen Landesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (LAVES) 129 Speiseöle (u. a. 77 als kaltgepresst oder nativ bzw. nativ extra bezeichnet) und dabei schwerpunktmäßig Oliven-, Nuss-, Lein-, Raps-, Kürbiskern- und Palmöl untersucht:...Weiterlesen