Jahrgang 1967, gelernter Hotelkaufmann, studierte im Anschluss Biologie und Meeresbiologie an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel und promovierte 2002 in Fischereibiologie über die Fortpflanzung von Dorschen und Sprotten in der Ostsee. Am Kieler Institut für Meereskunde, später Geomar, arbeitete er über die Bestandsentwicklung und die Einflüsse klimatischer Veränderungen auf die Fischbestände der zentralen Ostsee. Nach einigen Jahren an der Technischen Universität von Kopenhagen wurde er 2008 als Institutsleiter des Thünen-Instituts für Seefischerei in Hamburg berufen und leitet seitdem das Institut, das mittlerweile seinen Sitz in Bremerhaven hat. Er berät das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft in Fischereifragen und ist Deutscher Delegierter und einer der Vizepräsidenten des Internationalen Rats für Meeresforschung (ICES), war Mitglied der Zukunftskommission Fischerei des Bundesministeriums für Landwirtschaft und Ernährung, Vorsitzender des wissenschaftlicher Beirats von Kiel Marine Sciences der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel und Mitglied im Beirat des Alfred-Wegener-Instituts, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung. Er war bis 2015 gewählter Präsident und von 2015-2018 Vizepräsident der Vereinigung der Europäischen Fischerei- und Aquakulturforschungseinrichtungen (EFARO) und ist Mitglied in zahlreichen weiteren nationalen und internationalen wissenschaftlichen Beratungs-Gremien. In einem Fischerdorf an der Kieler Förde aufgewachsen, hält ihn das Thema nachhaltige Fischerei bis heute in seinem Bann.
Fischereitechnologie - Tradition und Moderne erfolgreich nutzen
Die Hochseefischerei ist weit mehr als ein traditionsreicher Beruf - sie ist ein unverzichtbarer Pfeiler der globalen Nahrungsmittelversorgung. Dieses Buch öffnet den Blick ...